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Levermann-Strategie (13-Kriterien-Punktesystem): Backtest & Top-Aktien 2026

Dreizehn Ja/Nein-Fragen an Qualität, Bewertung, Analystenstimmung und Kursmomentum: je Kriterium +1, 0 oder −1, automatisiert über den gesamten Markt.

Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.

Täglich aktualisiertRegelbasiert, keine Black-BoxFrei anpassbar
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Sobald ausreichend Historie vorliegt, zeigen wir hier den Backtest-Chart dieser Strategie.

Methodik

So funktioniert die Bewertung

Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.

01
Regeln

Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.

02
Punkte & Gewichtung

Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.

03
Score & Einstufung

Die Summe ergibt den Score. Über der oberen Schwelle: hohe Übereinstimmung mit dem Profil.

Geringe ÜbereinstimmungMittlere ÜbereinstimmungHohe Übereinstimmung
niedriger Scoreuntere Schwelleobere Schwellehoher Score

Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Die Strategie

Was steckt hinter dieser Strategie?

01
Stimmt die fundamentale Qualität?

Eigenkapitalrendite über 20 %, EBIT-Marge über 12 % und eine solide Eigenkapitalquote bilden das Fundament.

02
Ist die Bewertung im Rahmen?

Aktuelles KGV und 5-Jahres-KGV unter 12 gelten als günstig, über 16 als teuer.

03
Wie steht der Markt zur Aktie?

Analystenmeinung, Kursreaktion auf Quartalszahlen und Gewinnrevisionen messen die Stimmung, größenabhängig interpretiert.

04
Trägt der Trend?

6- und 12-Monats-Relativstärke plus ein eigenes Kriterium für den frischen Aufwärtstrend.

Top-Treffer

Aktuelle Top-Treffer

Nach kostenloser Anmeldung siehst du alle Kennzahlen (KGV, ROE, Marge …) pro Aktie samt Live-Score-Verlauf. Einzelkennzahlen zeigen wir öffentlich aus Lizenzgründen nicht.
Für wen

Für wen ist diese Strategie?

Für strukturierte Anleger, die einen kompletten, nachvollziehbaren Kriterienkatalog wollen und bereit sind, Positionen konsequent nach Punktestand zu prüfen: Das System lebt von der regelmäßigen Neubewertung, nicht vom einmaligen Kauf.

Strategie übernehmen & beobachten
FAQ

Häufige Fragen

Ist das die Levermann-Strategie?
Das System folgt dem 13-Kriterien-Ansatz, den Susan Levermann in „Der entspannte Weg zum Reichtum“ beschrieben hat: vollständig mit allen 13 Kriterien und größenabhängigen Regeln, umgesetzt mit den dokumentierten Daten-Proxys. StockScorer steht in keiner Verbindung zur Autorin.
Warum zählt Analysten-Skepsis bei Large Caps positiv?
Large Caps sind von Analysten dicht begleitet: Ist die Mehrheit bereits optimistisch, sind die guten Nachrichten meist eingepreist. Die Kontraindikator-Logik nutzt genau diese Markteffizienz. Bei dünn gecoverten Small Caps wirkt Analysten-Optimismus dagegen als Trendverstärker.
Ist das eine Kaufempfehlung?
Nein. StockScorer liefert ausschließlich automatisierte, regelbasierte Einordnungen zur Information. Die Darstellung ersetzt keine individuelle Anlageberatung und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Kann ich einzelne Kriterien deaktivieren?
Ja. Nach kostenloser Registrierung lässt sich das Profil kopieren und im Regel-Editor anpassen: Kriterien lassen sich entfernen, Schwellen und Punktwerte frei verändern.
Yannick HennEntwickler von StockScorer

Entwickelt StockScorer als Einzelentwickler, entstanden aus einem privaten Analyse-Tool für die eigene Aktienauswahl, gewachsen zu einer vollständigen Scoring- und Backtest-Plattform. Fokus: transparente, nachvollziehbare Regeln statt Black-Box-Bewertungen.

Mehr zur Methodik

Methode & Kriterien

Das 13-Kriterien-Punktesystem ist der bekannteste deutsche Ansatz für regelbasierte Aktienauswahl, populär gemacht durch die frühere Fondsmanagerin Susan Levermann. Seine Stärke liegt in der Vollständigkeit: Fundamentale Qualität (Eigenkapitalrendite, Marge, Eigenkapitalquote), Bewertung (aktuelles und historisches KGV), Marktstimmung (Analystenmeinung, Reaktion auf Quartalszahlen, Gewinnrevisionen) und Kursmomentum werden zu einem Score von −13 bis +13 verdichtet. Besonders clever ist die asymmetrische Behandlung der Analystenmeinung: Bei Large Caps zählt sie als Kontraindikator, bei Small und Mid Caps als Trendfolge-Signal.

Wie funktioniert das 13-Kriterien-System?

Jedes der 13 Kriterien vergibt +1, 0 oder −1. Qualität: Eigenkapitalrendite über 20 %, EBIT-Marge über 12 %, Eigenkapitalquote über 25 % (Finanzwerte: über 10 %, weil Bilanzhebel dort zum Geschäftsmodell gehören). Bewertung: aktuelles und 5-Jahres-Durchschnitts-KGV jeweils unter 12. Marktstimmung: Analystenmeinung, Kursreaktion auf die letzten Quartalszahlen und die Richtung der Gewinnrevisionen. Momentum: Relativstärke über 6 und 12 Monate, der Momentum-Wechsel und (nur bei Large Caps) das Dreimonats-Reversal.

Zwei Kriterien wechseln je nach Größenklasse die Rolle: Die Analystenmeinung ist bei Large Caps ein Kontraindikator (mehrheitliche Skepsis gibt den Punkt), bei Small und Mid Caps ein Trendfolge-Signal (mehrheitlicher Optimismus zählt positiv). Das Dreimonats-Reversal (eine kurzfristige Underperformance als Einstiegssignal) gilt nur für Large Caps, wo Übertreibungen schnell arbitriert werden.

Die obere Schwelle liegt bei 4 Punkten für Large Caps, 5 für Mid Caps und 7 für Small Caps; unterhalb von 3, 4 bzw. 5 Punkten beginnt die untere Zone. Small Caps brauchen mehr Punkte, weil dünnere Analystenabdeckung mehr Datenrauschen bedeutet.

Die 13 Kriterien im Überblick

Qualität: (1) Eigenkapitalrendite > 20 %, (2) EBIT-Marge > 12 %, (3) Eigenkapitalquote > 25 % (Finanzwerte > 10 %).

Bewertung: (4) KGV 0–12, (5) 5-Jahres-KGV 0–12, jeweils −1 über 16, bei negativem oder fehlendem Wert.

Marktstimmung: (6) Analystenmeinung (Large: Kontraindikator; Small/Mid: Trendfolge), (7) Kursreaktion auf Quartalszahlen vs. Markt, (8) Richtung der Gewinnrevisionen.

Momentum: (9) 6-Monats-Relativstärke ± 5 %, (10) 12-Monats-Relativstärke ± 5 %, (11) frischer Aufwärtstrend (6M stark, 12M noch nicht), (12) Dreimonats-Reversal (nur Large Caps), (13) erwartetes Gewinnwachstum ± 5 %.

Stärken, Grenzen und Abweichungen vom Original

Die Stärke des Systems ist die Interaktion der Faktorfamilien: Fundamentale Stärke allein reicht nicht, sie braucht technische Bestätigung, und umgekehrt. Genau diese Kombination macht den Ansatz robuster als reine Value- oder Momentum-Strategien.

Dokumentierte Umsetzungsdetails: Die Kursreaktion auf Quartalszahlen wird marktbereinigt mit einer neutralen Zone von ±1 % gemessen. Die Gewinnrevision (Kriterium 8) nutzt den Trend der Analystenstimmung der letzten drei Monate als Proxy, das Gewinnwachstum (Kriterium 13) den Vergleich von erwartetem zu aktuellem Gewinn je Aktie. Fehlende Fundamentaldaten (Kriterien 1–5) zählen konservativ zur Minus-Stufe; fehlende Markt- und Stimmungsdaten bleiben neutral, damit dünn gecoverte Nebenwerte nicht systematisch benachteiligt werden.

Im Backtest sind die Stimmungs-Kriterien (Analysten, Quartalsreaktion, Revisionen) sowie die größenabhängigen Regeln mangels historischer Datenpunkte neutral gestellt. Die Datenqualitäts-Anzeige im Backtest weist das transparent aus.

Für wen ist diese Strategie gedacht?

Für Anleger, die einen bewährten, vollständigen Kriterienkatalog systematisch anwenden wollen, und die Disziplin mitbringen, Positionen bei sinkendem Punktestand auch wieder kritisch zu prüfen.