Wettbewerbsvorteile hinterlassen messbare Spuren: dauerhaft hohe Kapitalrenditen und Margen, die auch unter Druck verteidigt werden, automatisch gescreent.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -2 | 1.448 |
| -1 | 3.044 |
| 0 | 2.222 |
| +1 | 1.648 |
| +2 | 3.947 |
| +3 | 1.625 |
| +4 | 999 |
| +5 | 680 |
| +6 | 453 |
| +7 | 199 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Eine Kapitalrendite über 20 % ist das stärkste messbare Burggraben-Signal (+2).
Bruttomargen über 40 % (und gegen das Vorjahr verteidigt) zeigen, dass Kunden den Preis akzeptieren.
Eine FCF-Marge über 10 % belegt, dass die Buchqualität in echtes Geld mündet.
ROE über 15 % in diesem UND im Vorjahr: Einmaleffekte zählen nicht.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +151.9%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für langfristige Qualitätsanleger, die lieber ein hervorragendes Unternehmen zum fairen Preis halten als ein mittelmäßiges zum Schnäppchenpreis. Wer die Bewertung mitprüfen will, kombiniert mit Zwei-Faktor Value + Qualität.
Ein ökonomischer Burggraben (Netzwerkeffekte, Wechselkosten, Marken, Skalenvorteile) lässt sich nicht direkt messen, aber seine Spuren schon: Wer über Jahre Kapitalrenditen weit über den Kapitalkosten und Bruttomargen über 40 % hält, ohne dass Wettbewerber sie wegkonkurrieren, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen. Diese von Warren Buffetts Qualitätsphilosophie inspirierte Strategie sucht genau diese Spuren: hohe und dauerhafte Kapital- und Eigenkapitalrenditen, verteidigte Margen, starke Cash-Generierung und Bilanzdisziplin. Bei Banken, Versicherern und Immobilienwerten sind Kapitalrendite, Bruttomarge und Verschuldungsgrad strukturell nicht aussagefähig, diese Kriterien sind dort neutral gestellt statt sie fälschlich zu bestrafen. Was die Strategie bewusst nicht prüft, ist der Preis: Qualität und Bewertung sind hier getrennte Fragen.
Das Kern-Signal ist die Kapitalrendite: Ein ROC über 20 % bringt +2 Punkte, 12 bis 20 % noch +1; unter 8 % oder ohne Wert gibt es −2, denn ohne überdurchschnittliche Kapitalrendite ist kein Burggraben erkennbar. Dazu kommen Preissetzungsmacht (Bruttomarge über 40 %, +1) und die Margen-Verteidigung: eine Bruttomarge mindestens auf Vorjahresniveau (+1). Bei Banken, Versicherern und Immobilienwerten sind diese Regeln nicht anwendbar: eine eigene Neutral-Regel gibt ihnen stattdessen pauschal +2 Punkte, statt sie über fehlende oder verzerrte Kennzahlen stillschweigend zu bestrafen.
Drei weitere Checks runden ab: FCF-Marge über 10 % (+1, bei Finanz-/Immobilienwerten neutral), Verschuldungsgrad unter 0,5 (+1, ein echter Burggraben braucht kein Fremdkapital-Doping, ebenfalls neutral) und Dauerhaftigkeit: Eigenkapitalrendite über 15 % im aktuellen UND im Vorjahr (+1, als einziges Kriterium auch für Finanzwerte bewertet, denn die Eigenkapitalrendite ist bei Banken aussagefähig). Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 5 Punkten für alle Größenklassen (Buffetts Qualitätsdenken kennt keine Größenstaffel) von maximal 7; Finanz- und Immobilienwerte erreichen höchstens 3 und bleiben damit in der Mittelzone.
Kapitalrendite: ROC ≥ 20 % (+2), 12 – 20 % (+1), < 8 % oder fehlend (−2, bei Finanz-/Immobilienwerten neutral).
Preissetzungsmacht: Bruttomarge > 40 % (+1); Bruttomarge ≥ Vorjahr (+1, beide bei Finanz-/Immobilienwerten neutral).
Cash-Generierung: FCF-Marge > 10 % (+1, bei Finanz-/Immobilienwerten neutral).
Bilanzdisziplin: Verschuldungsgrad < 0,5 (+1, bei Finanz-/Immobilienwerten neutral).
Dauerhaftigkeit: ROE > 15 % in diesem und im Vorjahr (+1, gilt für alle Sektoren).
Finanz-/Immobilienwert-Ausgleich: pauschal +2 Punkte für die gegateten Kriterien; nur die ROE-Dauerhaftigkeit wird dort weiter bewertet.
Die Stärke: Burggraben-Unternehmen können Preise erhöhen, ohne Kunden zu verlieren, und reinvestieren zu hohen Renditen: der Zinseszinseffekt arbeitet dort am stärksten. Die Vorjahres-Vergleiche (Marge, ROE) filtern Einmaleffekte heraus, die eine einzelne Stichtagskennzahl vortäuschen könnte.
Originaltreue seit dem 23.08.2026: Sieben der acht Regeln sind bei Banken, Versicherern und Immobilienwerten jetzt gegated und werden neutral gestellt (+2 Ausgleich), statt sie über nicht aussagekräftige oder fehlende Kennzahlen stillschweigend zu bestrafen; nur die ROE-Dauerhaftigkeit bleibt dort bewertet. Die obere Zone bleibt damit Nicht-Finanzwerten vorbehalten. Morningstar und andere Moat-Analysten billigen durchaus auch Finanzinstituten ökonomische Burggräben zu (etwa über Einlagenkosten-Vorteile), nur die konkreten Kennzahlen (Bruttomarge, klassische Kapitalrendite) passen dort nicht. Die Zahlenwerte selbst (40 % Bruttomarge, 15 % ROE) stammen nicht von Buffett persönlich, sondern aus der Buffett-Rezeption von Mary Buffett und David Clark: Die Strategie ist von Buffetts Qualitätsphilosophie inspiriert, keine 1:1-Umsetzung seiner eigenen Kriterien.
Grenzen: Die Strategie ignoriert die Bewertung vollständig: herausragende Qualität kann bei zu hohem Einstiegspreis trotzdem eine schlechte Anlage sein. Und sie ist rückwärtsgerichtet: Ein Burggraben, der gerade durchbrochen wird (Technologiewandel, Regulierung), zeigt sich in den Kennzahlen erst mit Verzögerung. Kapitalintensive Branchen mit strukturell niedrigen Bruttomargen erreichen die Margen-Kriterien selten; die Strategie hat einen eingebauten Sektor-Tilt zu Asset-Light-Geschäftsmodellen.
Für geduldige Anleger mit langem Horizont, die wenige, hervorragende Unternehmen lange halten wollen: die Strategie produziert bewusst wenig Umschlag.