Wettbewerbsvorteile hinterlassen messbare Spuren: dauerhaft hohe Kapitalrenditen und Margen, die auch unter Druck verteidigt werden, automatisch gescreent.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
Sobald ausreichend Historie vorliegt, zeigen wir hier den Backtest-Chart dieser Strategie.
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Über der oberen Schwelle: hohe Übereinstimmung mit dem Profil.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Eine Kapitalrendite über 20 % ist das stärkste messbare Burggraben-Signal (+2).
Bruttomargen über 40 % (und gegen das Vorjahr verteidigt) zeigen, dass Kunden den Preis akzeptieren.
Eine FCF-Marge über 10 % belegt, dass die Buchqualität in echtes Geld mündet.
ROE über 15 % in diesem UND im Vorjahr: Einmaleffekte zählen nicht.
Für langfristige Qualitätsanleger, die lieber ein hervorragendes Unternehmen zum fairen Preis halten als ein mittelmäßiges zum Schnäppchenpreis. Wer die Bewertung mitprüfen will, kombiniert mit Zwei-Faktor Value + Qualität.
Ein ökonomischer Burggraben (Netzwerkeffekte, Wechselkosten, Marken, Skalenvorteile) lässt sich nicht direkt messen, aber seine Spuren schon: Wer über Jahre Kapitalrenditen weit über den Kapitalkosten und Bruttomargen über 40 % hält, ohne dass Wettbewerber sie wegkonkurrieren, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen. Diese von Warren Buffetts Qualitätsphilosophie inspirierte Strategie sucht genau diese Spuren: hohe und dauerhafte Kapital- und Eigenkapitalrenditen, verteidigte Margen, starke Cash-Generierung und Bilanzdisziplin. Was sie bewusst nicht prüft, ist der Preis: Qualität und Bewertung sind hier getrennte Fragen.
Das Kern-Signal ist die Kapitalrendite: Ein ROC über 20 % bringt +2 Punkte, 12 bis 20 % noch +1; unter 8 % oder ohne Wert gibt es −2, denn ohne überdurchschnittliche Kapitalrendite ist kein Burggraben erkennbar. Dazu kommen Preissetzungsmacht (Bruttomarge über 40 %, +1) und die Margen-Verteidigung: eine Bruttomarge mindestens auf Vorjahresniveau (+1).
Drei weitere Checks runden ab: FCF-Marge über 10 % (+1), Verschuldungsgrad unter 0,5 (+1, ein echter Burggraben braucht kein Fremdkapital-Doping) und Dauerhaftigkeit: Eigenkapitalrendite über 15 % im aktuellen UND im Vorjahr (+1). Die obere Schwelle liegt bei 5 Punkten (Small Caps: 6) von maximal 8.
Kapitalrendite: ROC > 20 % (+2), 12 – 20 % (+1), < 8 % oder fehlend (−2).
Preissetzungsmacht: Bruttomarge > 40 % (+1); Bruttomarge ≥ Vorjahr (+1).
Cash-Generierung: FCF-Marge > 10 % (+1).
Bilanzdisziplin: Verschuldungsgrad < 0,5 (+1).
Dauerhaftigkeit: ROE > 15 % in diesem und im Vorjahr (+1).
Die Stärke: Burggraben-Unternehmen können Preise erhöhen, ohne Kunden zu verlieren, und reinvestieren zu hohen Renditen: der Zinseszinseffekt arbeitet dort am stärksten. Die Vorjahres-Vergleiche (Marge, ROE) filtern Einmaleffekte heraus, die eine einzelne Stichtagskennzahl vortäuschen könnte.
Grenzen: Die Strategie ignoriert die Bewertung vollständig: herausragende Qualität kann zu teuer gekauft trotzdem eine schlechte Anlage sein. Und sie ist rückwärtsgerichtet: Ein Burggraben, der gerade durchbrochen wird (Technologiewandel, Regulierung), zeigt sich in den Kennzahlen erst mit Verzögerung. Kapitalintensive Branchen mit strukturell niedrigen Bruttomargen erreichen die Margen-Kriterien selten; die Strategie hat einen eingebauten Sektor-Tilt zu Asset-Light-Geschäftsmodellen.
Für geduldige Anleger mit langem Horizont, die wenige, hervorragende Unternehmen lange halten wollen: die Strategie produziert bewusst wenig Umschlag.