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Einordnung

Was StockScorer
nicht ist.

Bei einem Werkzeug, das Aktien nach Kennzahlen bewertet, liegt ein Missverständnis nahe: dass hier jemand sagt, was man tun soll. Genau das passiert nicht. Diese Seite zieht die Grenze so deutlich wie möglich.

Sieben Dinge, die StockScorer nicht ist

Die folgenden Punkte sind keine Vorsichtsformeln im Kleingedruckten, sondern beschreiben, wie das Produkt tatsächlich gebaut ist.

Keine Anlageberatung.

StockScorer kennt weder deine Vermögenslage noch deine Ziele, deinen Anlagehorizont oder deine Risikotragfähigkeit und fragt sie auch nicht ab. Ohne diese Angaben ist eine Beratung begrifflich ausgeschlossen. Es findet keine Anlageberatung und keine Anlagevermittlung im Sinne des Kreditwesengesetzes oder des Wertpapierhandelsgesetzes statt.

Keine Handlungsempfehlungen.

Es gibt keine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren, weder ausdrücklich noch verkleidet als Ampel, Note oder Rangliste. Der Score sagt eine einzige Sache: wie viele der Regeln, die du selbst festgelegt hast, eine Aktie erfüllt. Deshalb heißen die Stufen hohe, mittlere und geringe Übereinstimmung und nicht anders.

Keine Handelssignale, keine Trade-Ideen.

Wir versenden keine Signale, betreiben keine Musterdepots und veröffentlichen keine Auswahllisten als Handlungsvorlage. Wenn du eine Benachrichtigung einrichtest, meldet sie ausschließlich, dass eine Kennzahl eine Schwelle berührt hat, die du selbst gesetzt hast. Das ist eine Beobachtung, keine Aufforderung.

Kein Broker und kein Zugang zu deinem Geld.

StockScorer führt keine Orders aus, leitet keine weiter und ist mit keinem Depot verbunden. Wir halten keine Kundengelder und keine Wertpapiere. Ein Depot in der App ist eine reine Nachbildung zur Übersicht, dort bewegt sich nichts außer Zahlen.

Keine Vermögensverwaltung.

Niemand trifft hier Entscheidungen für dich, auch nicht teilweise und auch nicht automatisiert. Es gibt keine Vollmacht, keine Verwaltung auf Zeit und keine Delegation von Entscheidungen an das System.

Kein Datenanbieter.

Die Kennzahlen stammen von einem externen Anbieter. Wir prüfen sie auf Plausibilität, aber wir erheben sie nicht selbst und können ihre Richtigkeit nicht garantieren. Wer Daten für eigene Zwecke weiterverarbeiten will, braucht eine Lizenz beim Anbieter, nicht bei uns.

Kein Versprechen auf Ergebnisse.

Ein Backtest zeigt, wie ein Regelwerk auf historische Daten gepasst hätte. Er sagt nichts darüber, wie es künftig läuft. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft, und ein gutes Ergebnis in der Rückrechnung kann schlicht daran liegen, dass die Regeln zur Vergangenheit passen.

Was es stattdessen ist

Die Abgrenzung oben lässt sich auch positiv formulieren. StockScorer macht drei Dinge, und nur diese drei.

Ein Regel-Editor. Du legst fest, was für dich Qualität, Wachstum oder eine günstige Bewertung bedeutet, etwa Eigenkapitalrendite über 15 Prozent. Aus diesen Bedingungen entsteht ein Regelwerk, das dir gehört und das du jederzeit ändern kannst.
Ein Rechner, der diese Regeln anwendet. Jede Nacht laufen deine Regeln über das gesamte Aktienuniversum. Das Ergebnis ist ein Punktwert je Aktie, der bis zur einzelnen Regel aufgeschlüsselt bleibt. Nichts davon ist eine Blackbox, du kannst jede Zahl nachvollziehen.
Ein Rückspiegel für dein Regelwerk. Der Backtest zeigt, wie sich dieselben Regeln auf historische Daten ausgewirkt hätten, samt Rückschlägen und Schwächephasen. Das dient dazu, dein eigenes Regelwerk zu verstehen, nicht dazu, ein Ergebnis in die Zukunft zu verlängern.

Häufige Fragen zur Abgrenzung

Warum steht bei jeder Aktie trotzdem eine Punktzahl?
Weil du wissen willst, wie weit eine Aktie deinen eigenen Kriterien entspricht. Die Punktzahl ist eine Messung deiner Regeln, kein Urteil über das Unternehmen und keine Aussage darüber, ob eine Aktie zu deiner Situation passt.
Ist eine Liste mit hoher Übereinstimmung nicht faktisch eine Auswahl?
Sie ist die mechanische Ausgabe deiner eigenen Bedingungen: dieselben Regeln, angewandt auf alle Aktien, sortiert nach Punkten. Es findet keine redaktionelle Auswahl statt, niemand prüft die Titel einzeln, und es gibt keine Aussage darüber, ob ein Titel geeignet ist. Ändere eine Schwelle, und die Liste sieht anders aus.
Was ist mit dem KI-Assistenten?
Der optionale Assistent hilft beim Formulieren von Regeln, etwa wenn du eine Bedingung in Worten beschreibst und sie in den Regel-Editor übersetzt haben willst. Er bewertet selbst keine Aktien, trifft keine Auswahl und gibt keine Einschätzung zu einzelnen Titeln ab.
An wen richtet sich das Angebot?
An Privatanleger, die ihre eigenen Kriterien systematisch und auf viele Aktien gleichzeitig anwenden wollen, statt einzeln zu recherchieren. Wer eine auf seine persönliche Lage zugeschnittene Empfehlung sucht, braucht eine Anlageberatung. Die bieten wir nicht an.