Aktien-Scoring bedeutet, jede Aktie nach festen, nachvollziehbaren Regeln zu bewerten, statt nach Bauchgefühl oder Schlagzeilen. Jede Kennzahl wird gegen eine Schwelle geprüft, das Ergebnis fließt als Plus- oder Minuspunkt in einen Gesamt-Score ein. So lassen sich tausende Aktien nach denselben Maßstäben vergleichen.
Aktuelle Auswertung des Standardprofils aus dem nächtlichen Scoring-Lauf. Rein informativ, keine Kauf-, Halte- oder Verkaufsempfehlung.
Zahlen aus dem letzten abgeschlossenen Scoring-Lauf. Jede Einordnung lässt sich bis auf die einzelne Regel und Kennzahl zurückverfolgen.
Dieselbe Auswertung für jede Aktie im Universum.
Standardprofil übernehmen, Schwellen anpassen, Ergebnis nachvollziehen.
Vier Schritte, für jede Aktie identisch. Kein Ermessensspielraum, keine nachträgliche Anpassung an das gewünschte Ergebnis.
Welche Aktien überhaupt geprüft werden, steht vor der Bewertung fest. Das verhindert eine Auswahl nach Schlagzeilen.
Für jede Aktie dieselben Fundamentaldaten aus derselben Quelle, nächtlich aktualisiert.
Jede Kennzahl läuft gegen eine feste Schwelle. Erfüllt gibt Pluspunkte, verletzt Minuspunkte, Ausschluss-Regeln zuerst.
Die Summe wird gegen zwei Schwellen gestellt. Daraus ergibt sich eine hohe, mittlere oder geringe Übereinstimmung mit dem Profil.
Regelwerk selbst in die Hand nehmen.
Profil kopieren, Schwellen und Gewichte im Regel-Editor ändern, gegen historische Daten prüfen.
So sieht Aktien-Scoring in der Praxis aus: die aktuell am besten bewerteten Aktien nach dem StockScorer-Standardprofil, einem ausgewogenen Regelwerk aus Qualitäts-, Bewertungs- und Stabilitätskriterien. Die Rangliste entsteht vollautomatisch aus dem nächtlichen Scoring-Lauf.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| 0 | 3.259 |
| +1 | 1.583 |
| +2 | 2.877 |
| +3 | 1.624 |
| +4 | 1.999 |
| +5 | 1.449 |
| +6 | 1.295 |
| +7 | 1.023 |
| +8 | 661 |
| +9 | 270 |
| +10 | 190 |
| +11 | 35 |
Beim Scoring wird ein Unternehmen anhand mehrerer Kriterien in Punkte übersetzt: Erfüllt eine Aktie eine Regel (etwa „Eigenkapitalrendite über 15 %“), gibt es Pluspunkte; verletzt sie ein Kriterium (etwa „hohe Verschuldung“), Minuspunkte. Die Summe ergibt einen Score, der zeigt, wie gut eine Aktie zu einem definierten Anlagestil passt.
Der Vorteil gegenüber einer reinen Einzelfallbetrachtung: Das Verfahren ist konsistent und wiederholbar. Dieselbe Regel wird auf jede Aktie im Universum angewendet, ohne dass Sympathie für eine bekannte Marke oder eine aktuelle Schlagzeile die Bewertung verzerrt.
Ein Screening filtert Aktien binär: Eine Aktie erfüllt einen Filter oder fällt heraus. Scoring geht einen Schritt weiter und vergibt abgestufte Punkte, sodass eine Rangfolge entsteht, auch zwischen Aktien, die einen groben Filter alle passieren würden.
Ein Rating (etwa von einer Agentur) ist meist eine fremde, teils intransparente Einschätzung. Beim regelbasierten Scoring legst du die Kriterien selbst fest und siehst für jede Aktie exakt, welche Regel welchen Punkt beigetragen hat.
StockScorer wertet jedes Scoring-Profil rein regelbasiert aus (Tree-Walking über einen Bedingungsbaum), keine Black-Box-KI und keine versteckte Gewichtung. Jede Regel und ihr Beitrag zum Score sind für jede Aktie einsehbar.
Überschreitet der Score die obere Schwelle eines Profils, gilt eine hohe Übereinstimmung mit dem Profil; unter der unteren Schwelle eine geringe Übereinstimmung. Diese Einordnung ist bewusst neutral gehalten und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Die Kennzahlen werden nächtlich über eine automatisierte Pipeline aktualisiert, und jedes Profil lässt sich mit einem Backtest gegen historische Daten prüfen, bevor man ihm vertraut.
Für alle, die systematisch statt sporadisch investieren möchten: Wer einmal definiert, was ein gutes Unternehmen ausmacht, kann diese Definition automatisiert auf den gesamten Markt anwenden, und die Bewertung jederzeit gleich reproduzieren.
Du kannst mit einem der vordefinierten Profile starten oder im Regel-Editor eigene Kriterien, Schwellenwerte und Gewichtungen festlegen.
Drei Wege weiter: fertige Regelprofile, das Kennzahlen-Glossar und die Methodik dahinter.
Fertige Regelprofile: jede Regel offengelegt, nächtlich neu gerechnet, frei anpassbar.
Jede Kennzahl erklärt: Definition, Aussagekraft und typische Fallstricke.
Der Oberbegriff und die Methodik, aus der das Scoring hervorgeht.
Häufig aufgerufene Regelprofile
Die Fragen, die beim Einstieg am häufigsten gestellt werden. Die Antworten stehen auch dann im Seitenquelltext, wenn eine Frage eingeklappt ist.
Nein. Ein Score drückt nur aus, wie stark eine Aktie mit den Regeln eines Profils übereinstimmt. Die Darstellung ist rein informativ und ersetzt keine individuelle Anlageberatung.
Ja. Nach kostenloser Registrierung lässt sich jedes Profil kopieren und im Regel-Editor anpassen. Kennzahlen, Schwellenwerte und Gewichtungen sind frei konfigurierbar.
Das Scoring läuft über ein globales Universum großer und mittlerer Unternehmen (u. a. DAX, S&P 500, MSCI World) und wird nächtlich aktualisiert.
Ein Screener filtert Aktien nach Ja/Nein-Kriterien. Scoring vergibt abgestufte Punkte und erzeugt so eine Rangfolge. Beide Ansätze lassen sich bei StockScorer kombinieren.
Nein. Das Scoring selbst läuft immer deterministisch regelbasiert, ohne Black-Box-KI und ohne versteckte Gewichtung. Ein optionaler KI-Assistent kann aus einer Freitext-Beschreibung einen Regel-Entwurf vorschlagen, dieser landet unverändert im Regel-Editor zur Prüfung und Bearbeitung. Die KI bewertet nie selbst Aktien.
Keine Anlageberatung. StockScorer ist ein Informations- und Analyse-Tool. Scores spiegeln regelbasierte Kriterien wider und sind keine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren.