Aktien-Scoring: Aktien systematisch nach Regeln bewerten

Aktien-Scoring bedeutet, jede Aktie nach festen, nachvollziehbaren Regeln zu bewerten, statt nach Bauchgefühl oder Schlagzeilen. Jede Kennzahl wird gegen eine Schwelle geprüft, das Ergebnis fließt als Plus- oder Minuspunkt in einen Gesamt-Score ein. So lassen sich tausende Aktien nach denselben Maßstäben vergleichen.

Was ist Aktien-Scoring?

Beim Scoring wird ein Unternehmen anhand mehrerer Kriterien in Punkte übersetzt: Erfüllt eine Aktie eine Regel (etwa „Eigenkapitalrendite über 15 %“), gibt es Pluspunkte; verletzt sie ein Kriterium (etwa „hohe Verschuldung“), Minuspunkte. Die Summe ergibt einen Score, der zeigt, wie gut eine Aktie zu einem definierten Anlagestil passt.

Der Vorteil gegenüber einer reinen Einzelfallbetrachtung: Das Verfahren ist konsistent und wiederholbar. Dieselbe Regel wird auf jede Aktie im Universum angewendet, ohne dass Sympathie für eine bekannte Marke oder eine aktuelle Schlagzeile die Bewertung verzerrt.

Scoring, Screening und Rating: wo ist der Unterschied?

Ein Screening filtert Aktien binär: Eine Aktie erfüllt einen Filter oder fällt heraus. Scoring geht einen Schritt weiter und vergibt abgestufte Punkte, sodass eine Rangfolge entsteht, auch zwischen Aktien, die einen groben Filter alle passieren würden.

Ein Rating (etwa von einer Agentur) ist meist eine fremde, teils intransparente Einschätzung. Beim regelbasierten Scoring legst du die Kriterien selbst fest und siehst für jede Aktie exakt, welche Regel welchen Punkt beigetragen hat.

Wie StockScorer Aktien bewertet

StockScorer wertet jedes Scoring-Profil rein regelbasiert aus (Tree-Walking über einen Bedingungsbaum), keine Black-Box-KI und keine versteckte Gewichtung. Jede Regel und ihr Beitrag zum Score sind für jede Aktie einsehbar.

Überschreitet der Score die obere Schwelle eines Profils, gilt eine hohe Übereinstimmung mit dem Profil; unter der unteren Schwelle eine geringe Übereinstimmung. Diese Einordnung ist bewusst neutral gehalten und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Die Kennzahlen werden nächtlich über eine automatisierte Pipeline aktualisiert, und jedes Profil lässt sich mit einem Backtest gegen historische Daten prüfen, bevor man ihm vertraut.

Für wen eignet sich regelbasiertes Scoring?

Für alle, die systematisch statt sporadisch investieren möchten: Wer einmal definiert, was ein gutes Unternehmen ausmacht, kann diese Definition automatisiert auf den gesamten Markt anwenden, und die Bewertung jederzeit gleich reproduzieren.

Du kannst mit einem der vordefinierten Profile starten oder im Regel-Editor eigene Kriterien, Schwellenwerte und Gewichtungen festlegen.

Vordefinierte Scoring-Strategien

Jede Strategie ist ein fertiges Regelprofil, transparent, tagesaktuell und frei anpassbar. Alle Strategien im Überblick:

Häufige Fragen zum Aktien-Scoring

Ist ein hoher Score eine Kaufempfehlung?
Nein. Ein Score drückt nur aus, wie stark eine Aktie mit den Regeln eines Profils übereinstimmt. Die Darstellung ist rein informativ und ersetzt keine individuelle Anlageberatung.
Kann ich die Bewertungsregeln selbst festlegen?
Ja. Nach kostenloser Registrierung lässt sich jedes Profil kopieren und im Regel-Editor anpassen. Kennzahlen, Schwellenwerte und Gewichtungen sind frei konfigurierbar.
Wie viele Aktien werden bewertet?
Das Scoring läuft über ein globales Universum großer und mittlerer Unternehmen (u. a. DAX, S&P 500, MSCI World) und wird nächtlich aktualisiert.
Worin unterscheidet sich Scoring von einem Aktien-Screener?
Ein Screener filtert Aktien nach Ja/Nein-Kriterien. Scoring vergibt abgestufte Punkte und erzeugt so eine Rangfolge. Beide Ansätze lassen sich bei StockScorer kombinieren.

Erstelle dein erstes Scoring-Profil in wenigen Minuten.

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Keine Anlageberatung. StockScorer ist ein Informations- und Analyse-Tool. Scores spiegeln regelbasierte Kriterien wider und sind keine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren.