Kontinuität, Ausschüttungsquote, Rendite und Wachstum in einem Score: Verlässliche Zahler erkennen, Dividendenfallen meiden, automatisiert und tagesaktuell.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
Sobald ausreichend Historie vorliegt, zeigen wir hier den Backtest-Chart dieser Strategie.
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Über der oberen Schwelle: hohe Übereinstimmung mit dem Profil.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Jahre ohne Kürzung sind der härteste Beleg für belastbare Ausschüttungspolitik.
Die Ausschüttungsquote auf Basis des freien Cashflows entlarvt Substanzausschütter.
Eine Rendite über 1 % stellt sicher, dass überhaupt substanziell ausgeschüttet wird.
Ein 5-Jahres-Wachstum über 5 % pro Jahr gleicht Inflation aus: Schrumpfung kostet Punkte.
Für Einkommensanleger mit langem Horizont, die planbare Ausschüttungen über maximale Kurschancen stellen, und dabei nicht auf die klassische Dividendenfalle hereinfallen wollen.
Eine hohe Dividendenrendite allein ist kein Qualitätsmerkmal. Oft ist sie nur die Folge eines eingebrochenen Kurses. Der 4-Faktoren-Check prüft deshalb das magische Viereck der Dividendenqualität, wie es Christian W. Röhl mit seinem DividendenAdel-Ansatz bekannt gemacht hat: Wird die Dividende seit Jahren nicht gesenkt? Ist sie durch freien Cashflow gedeckt (25–75 % Payout)? Bietet sie eine echte Basis-Verzinsung? Und wächst sie schneller als die Inflation? Substanzausschütter (Unternehmen, die sich die Dividende aus der Bilanz oder auf Kredit leisten) werden hart bestraft.
Kontinuität: Eine seit mindestens zehn Jahren nicht gesenkte Dividende bringt +2 Punkte, fünf bis neun Jahre +1. Ausschüttungsquote: Liegt die Dividendensumme bei 25–75 % des freien Cashflows, gilt die Balance als gesund (+1); 75–90 % lassen wenig Puffer (−1); ab 90 % oder bei negativem Cashflow liegt Substanzausschüttung vor (−2). Dazu kommen +1 für eine Rendite über 1 % und +1 für ein Dividendenwachstum über 5 % pro Jahr; eine schrumpfende Ausschüttung kostet 2 Punkte.
Der Score reicht von −4 bis +5; die obere Schwelle liegt bei 4 Punkten (Large Caps: 3). Eine hohe Übereinstimmung verlangt also Kontinuität UND Deckung: Rendite allein genügt nie.
Kontinuität: Jahre ohne Dividendenkürzung (≥ 10 Jahre: +2, 5–9 Jahre: +1).
Ausschüttungsquote (FCF-Basis): 25–75 % ideal (+1), 75–90 % kritisch (−1), ab 90 % oder negativ: Dividendenfalle (−2).
Rendite: über 1,0 % (+1), als Mindest-Verzinsung, nicht als Maximierungsziel.
Wachstum: 5-Jahres-CAGR über 5 % (+1), schrumpfende Dividende (−2).
Die Stärke des Vierecks: Es bestraft genau die Konstellation, die klassische Dividenden-Rankings belohnen, optisch hohe Renditen, die nur durch fallende Kurse oder ungedeckte Ausschüttungen entstehen.
Berechnungshinweis: Die FCF-Ausschüttungsquote wird aus Dividendenrendite × Marktkapitalisierung im Verhältnis zum freien Cashflow angenähert. Bei Titeln, deren Handels- und Berichtswährung auseinanderfallen, kann die Quote leicht verzerrt sein. Die Kontinuität misst Jahre ohne Kürzung, die noch strengere Sicht „Jahre mit Erhöhung“ bekommt eine eigene Strategie.
Für Einkommensanleger, die Dividendenqualität statt Dividendenhöhe suchen, als Kernstrategie oder als Filter über einer eigenen Watchlist.