Kontinuität, Ausschüttungsquote, Rendite und Wachstum in einem Score: Verlässliche Zahler erkennen, Dividendenfallen meiden, automatisiert und tagesaktuell.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -4 | 50 |
| -3 | 423 |
| -2 | 1.434 |
| -1 | 846 |
| 0 | 6.907 |
| +1 | 1.547 |
| +2 | 1.638 |
| +3 | 1.957 |
| +4 | 854 |
| +5 | 609 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Jahre ohne Kürzung sind der härteste Beleg für belastbare Ausschüttungspolitik.
Die Ausschüttungsquote auf Basis des Gewinns je Aktie entlarvt Substanzausschütter.
Eine Rendite über 1 % stellt sicher, dass überhaupt substanziell ausgeschüttet wird.
Mindestens drei Anhebungen in zehn Jahren, darunter zuletzt, zählen als echtes Wachstumssignal.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +254.5%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für Einkommensanleger mit langem Horizont, die planbare Ausschüttungen über maximale Kurschancen stellen, und dabei nicht auf die klassische Dividendenfalle hereinfallen wollen.
Eine hohe Dividendenrendite allein ist kein Qualitätsmerkmal. Oft ist sie nur die Folge eines eingebrochenen Kurses. Der 4-Faktoren-Check prüft deshalb das magische Viereck der Dividendenqualität, wie es Christian W. Röhl mit seinem DividendenAdel-Ansatz bekannt gemacht hat: Wird die Dividende seit Jahren nicht gesenkt? Ist sie durch den Gewinn gedeckt (25–75 % Ausschüttungsquote)? Bietet sie eine echte Basis-Verzinsung? Und wurde sie in den letzten zehn Jahren mindestens dreimal angehoben, zuletzt erst kürzlich? Substanzausschütter (Unternehmen, die sich die Dividende aus der Bilanz oder auf Kredit leisten) werden hart bestraft.
Kontinuität: Eine seit mindestens zehn Jahren nicht gesenkte Dividende bringt +2 Punkte, fünf bis neun Jahre +1. Ausschüttungsquote: Liegt die Dividendensumme bei 25–75 % des Gewinns je Aktie, gilt die Balance als gesund (+1); 75–90 % lassen wenig Puffer (−1); ab 90 % des Gewinns oder bei einer Dividende ohne Gewinnbasis liegt Substanzausschüttung vor (−2). Dazu kommen +1 für eine Rendite über 1 % und +1 für ein Wachstumssignal: mindestens drei Anhebungen in den letzten zehn Jahren, darunter die letzte; eine im letzten Jahr gesenkte Dividende kostet 2 Punkte.
Der Score reicht von −4 bis +5; die obere Schwelle liegt einheitlich bei 5 Punkten für alle Größenklassen. Eine hohe Übereinstimmung verlangt also alle vier Faktoren gleichzeitig, das Original ist ein reiner Pass/Fail-Test über das gesamte Viereck: Rendite allein genügt nie.
Kontinuität: Jahre ohne Dividendenkürzung (≥ 10 Jahre: +2, 5–9 Jahre: +1).
Ausschüttungsquote (Gewinnbasis): 25–75 % ideal (+1), 75–90 % kritisch (−1), ab 90 % oder ohne Gewinnbasis: Dividendenfalle (−2).
Rendite: über 1,0 % (+1), als Mindest-Verzinsung, nicht als Maximierungsziel.
Wachstum: mindestens 3 Anhebungen in 10 Jahren, darunter die letzte (+1); im letzten Jahr gesenkt (−2).
Die Stärke des Vierecks: Es bestraft genau die Konstellation, die klassische Dividenden-Rankings belohnen, optisch hohe Renditen, die nur durch fallende Kurse oder ungedeckte Ausschüttungen entstehen.
Berechnungshinweis: Die Ausschüttungsquote läuft seit der Originaltreue-Runde (23.08.2026) auf Gewinnbasis (Dividende je Aktie im Verhältnis zum Gewinn je Aktie), wie im DividendenAdel-Methodikblatt beschrieben, statt der zuvor genutzten Näherung über den freien Cashflow. Röhls eigene 3-Jahres-Glättung der Ausschüttungsquote ist mit tagesaktuellen Daten nicht abbildbar und bleibt eine dokumentierte Vereinfachung. Das Wachstumskriterium zählt jetzt Anhebungen statt eines CAGR-Schwellenwerts, näher am Original als die frühere 5-Jahres-Wachstumsrate. Die Kontinuität misst Jahre ohne Kürzung, die noch strengere Sicht „Jahre mit Erhöhung“ bekommt eine eigene Strategie.
Für Einkommensanleger, die Dividendenqualität statt Dividendenhöhe suchen, als Kernstrategie oder als Filter über einer eigenen Watchlist.