Der Stresstest für Wachstumswerte: Umsatzwachstum plus freie Cashflow-Marge müssen zusammen mindestens 40 erreichen, automatisiert über den gesamten Markt.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
Sobald ausreichend Historie vorliegt, zeigen wir hier den Backtest-Chart dieser Strategie.
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Über der oberen Schwelle: hohe Übereinstimmung mit dem Profil.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Das Umsatzwachstum im Jahresvergleich ist die erste Hälfte der 40er-Summe.
Die FCF-Marge zeigt, ob das Wachstum Cash erzeugt oder verbrennt, die zweite Hälfte der Summe.
Erst die Summe ab 40 erfüllt die Regel; 25–40 gilt als gesund, unter 10 als Warnsignal.
Negatives Umsatzwachstum kostet 3 Punkte, der härteste Abzug der Strategie.
Für wachstumsorientierte Anleger, die Verlustbringer aussortieren wollen, ohne auf Dynamik zu verzichten. Die Strategie ist auf Software- und Technologiegeschäftsmodelle zugeschnitten. Bei kapitalintensiven Branchen mit strukturell niedrigen Margen ist die 40er-Hürde kaum erreichbar.
Die Rule of 40 stammt aus der Venture-Capital-Welt und ist der etablierte Maßstab für Software- und Technologieunternehmen: Hohe Verluste sind akzeptabel, solange das Wachstum sie rechtfertigt, und umgekehrt. StockScorer berechnet dafür die Summe aus Umsatzwachstum (Jahresvergleich) und FCF-Marge als echtes Rechenkriterium. Ab 40 Punkten gilt die Regel als erfüllt, ab 50 als effizientes Hyperwachstum. Ein schrumpfender Umsatz wird drakonisch bestraft: Ein Wachstumsunternehmen, das schrumpft, verliert seine Daseinsberechtigung als Growth-Titel.
Kern ist ein einziges Rechenkriterium: Umsatzwachstum (in %) plus FCF-Marge (in %). Eine Summe ab 50 bringt +4 Punkte, 40–50 +3, 25–40 +1. Unter 10 (Stagnation oder Cash-Burn ohne Wachstumsausgleich) kostet 2 Punkte, ein schrumpfender Umsatz zusätzlich 3.
Damit entsteht eine Bandbreite von −5 bis +4 Punkten. Die obere Schwelle liegt bei 3 Punkten (Small Caps: 4), erreichbar nur, wenn die 40er-Regel tatsächlich erfüllt ist. Ein Unternehmen mit 30 % Wachstum und −5 % FCF-Marge (Summe 25) bleibt in der mittleren Zone: dynamisch, aber noch nicht effizient genug.
Summe ≥ 50: Hyperwachstum bei hoher Kapitaleffizienz (+4).
Summe 40–50: Die goldene Rule of 40 ist erfüllt (+3).
Summe 25–40: Gesundes Wachstum mit leichten Ineffizienzen (+1).
Summe unter 10 oder nicht berechenbar: Stagnation oder Cash-Burn (−2).
Umsatzwachstum negativ: strategisches Warnsignal (−3).
Die Stärke liegt im Ausbalancieren des klassischen Growth-Dilemmas: Reines Umsatzwachstum belohnt Cash-Verbrenner, reine Marge bestraft Investitionen ins Wachstum. Die Summe erlaubt beides, solange die Mischung stimmt.
Grenzen: Die Regel ist ein Sektor-Werkzeug. Außerhalb von Software, Plattformen und Asset-Light-Geschäftsmodellen (etwa bei Industrie oder Handel) sind 40er-Summen strukturell selten. Dort misst die Strategie eher Ausnahmezustände als Qualität. Zyklische Umsatzsprünge können die Summe zudem kurzfristig verzerren.
Für Growth-Anleger mit erhöhter Volatilitätstoleranz, die Wachstum nur akzeptieren, wenn es mit Kapitaleffizienz einhergeht.