Aktien werden täglich neu bewertet. Der Score aktualisiert sich automatisch.
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High-Growth / Rule of 40: Aktueller Backtest & Top-Aktien 2026

Der Stresstest für Wachstumswerte: Umsatzwachstum plus freie Cashflow-Marge müssen zusammen mindestens 40 erreichen, automatisiert über den gesamten Markt.

Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.

Täglich aktualisiertRegelbasiert: keine Black-BoxFrei anpassbar
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Sobald ausreichend Historie vorliegt, zeigen wir hier den Backtest-Chart dieser Strategie.

Methodik

So funktioniert die Bewertung

Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.

01
Regeln

Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.

02
Punkte & Gewichtung

Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.

03
Score & Einstufung

Die Summe ergibt den Score. Über der oberen Schwelle: hohe Übereinstimmung mit dem Profil.

Geringe ÜbereinstimmungMittlere ÜbereinstimmungHohe Übereinstimmung
niedriger Scoreuntere Schwelleobere Schwellehoher Score

Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Die Strategie

Was steckt hinter dieser Strategie?

01
Wächst der Umsatz schnell genug?

Das Umsatzwachstum im Jahresvergleich ist die erste Hälfte der 40er-Summe.

02
Ist das Wachstum finanzierbar?

Die FCF-Marge zeigt, ob das Wachstum Cash erzeugt oder verbrennt, die zweite Hälfte der Summe.

03
Reicht die Kombination?

Erst die Summe ab 40 erfüllt die Regel; 25–40 gilt als gesund, unter 10 als Warnsignal.

04
Schrumpft das Geschäft?

Negatives Umsatzwachstum kostet 3 Punkte, der härteste Abzug der Strategie.

Top-Treffer

Aktuelle Top-Treffer

Nach kostenloser Anmeldung siehst du alle Kennzahlen (KGV, ROE, Marge …) pro Aktie samt Live-Score-Verlauf. Einzelkennzahlen zeigen wir öffentlich aus Lizenzgründen nicht.
Für wen

Für wen ist diese Strategie?

Für wachstumsorientierte Anleger, die Verlustbringer aussortieren wollen, ohne auf Dynamik zu verzichten. Die Strategie ist auf Software- und Technologiegeschäftsmodelle zugeschnitten. Bei kapitalintensiven Branchen mit strukturell niedrigen Margen ist die 40er-Hürde kaum erreichbar.

Strategie übernehmen & beobachten
FAQ

Häufige Fragen

Warum FCF-Marge statt EBITDA-Marge?
Die freie Cashflow-Marge ist die härtere Währung: Sie berücksichtigt Investitionen und lässt sich weniger durch Bilanzierungsspielräume gestalten. Wer nach der weicheren EBITDA-Definition rechnen will, kann die Regel im Editor umstellen.
Gilt die Rule of 40 nur für Software-Unternehmen?
Entstanden ist sie im SaaS-Umfeld, und dort ist sie am aussagekräftigsten. StockScorer wendet sie auf das gesamte Universum an; Treffer außerhalb des Tech-Sektors sind selten und verdienen einen genaueren Blick.
Ist das eine Kaufempfehlung?
Nein. StockScorer liefert ausschließlich automatisierte, regelbasierte Einordnungen zur Information. Die Darstellung ersetzt keine individuelle Anlageberatung und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Kann ich die 40er-Schwelle verändern?
Ja. Nach kostenloser Registrierung lässt sich das Profil kopieren und die Summenformel samt Stufen im Regel-Editor frei anpassen.
Yannick HennEntwickler von StockScorer

Entwickelt StockScorer als Einzelentwickler, entstanden aus einem privaten Analyse-Tool für die eigene Aktienauswahl, gewachsen zu einer vollständigen Scoring- und Backtest-Plattform. Fokus: transparente, nachvollziehbare Regeln statt Black-Box-Bewertungen.

Mehr zur Methodik

Methode & Kriterien

Die Rule of 40 stammt aus der Venture-Capital-Welt und ist der etablierte Maßstab für Software- und Technologieunternehmen: Hohe Verluste sind akzeptabel, solange das Wachstum sie rechtfertigt, und umgekehrt. StockScorer berechnet dafür die Summe aus Umsatzwachstum (Jahresvergleich) und FCF-Marge als echtes Rechenkriterium. Ab 40 Punkten gilt die Regel als erfüllt, ab 50 als effizientes Hyperwachstum. Ein schrumpfender Umsatz wird drakonisch bestraft: Ein Wachstumsunternehmen, das schrumpft, verliert seine Daseinsberechtigung als Growth-Titel.

Wie funktioniert die Rule of 40?

Kern ist ein einziges Rechenkriterium: Umsatzwachstum (in %) plus FCF-Marge (in %). Eine Summe ab 50 bringt +4 Punkte, 40–50 +3, 25–40 +1. Unter 10 (Stagnation oder Cash-Burn ohne Wachstumsausgleich) kostet 2 Punkte, ein schrumpfender Umsatz zusätzlich 3.

Damit entsteht eine Bandbreite von −5 bis +4 Punkten. Die obere Schwelle liegt bei 3 Punkten (Small Caps: 4), erreichbar nur, wenn die 40er-Regel tatsächlich erfüllt ist. Ein Unternehmen mit 30 % Wachstum und −5 % FCF-Marge (Summe 25) bleibt in der mittleren Zone: dynamisch, aber noch nicht effizient genug.

Die Punktestufen im Überblick

Summe ≥ 50: Hyperwachstum bei hoher Kapitaleffizienz (+4).

Summe 40–50: Die goldene Rule of 40 ist erfüllt (+3).

Summe 25–40: Gesundes Wachstum mit leichten Ineffizienzen (+1).

Summe unter 10 oder nicht berechenbar: Stagnation oder Cash-Burn (−2).

Umsatzwachstum negativ: strategisches Warnsignal (−3).

Stärken und Grenzen

Die Stärke liegt im Ausbalancieren des klassischen Growth-Dilemmas: Reines Umsatzwachstum belohnt Cash-Verbrenner, reine Marge bestraft Investitionen ins Wachstum. Die Summe erlaubt beides, solange die Mischung stimmt.

Grenzen: Die Regel ist ein Sektor-Werkzeug. Außerhalb von Software, Plattformen und Asset-Light-Geschäftsmodellen (etwa bei Industrie oder Handel) sind 40er-Summen strukturell selten. Dort misst die Strategie eher Ausnahmezustände als Qualität. Zyklische Umsatzsprünge können die Summe zudem kurzfristig verzerren.

Für wen ist diese Strategie gedacht?

Für Growth-Anleger mit erhöhter Volatilitätstoleranz, die Wachstum nur akzeptieren, wenn es mit Kapitaleffizienz einhergeht.