Der Stresstest für Technologie-Wachstumswerte: Umsatzwachstum plus freie Cashflow-Marge müssen zusammen mindestens 40 erreichen, automatisiert für den gesamten Technologie-Sektor.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -5 | 4.382 |
| -4 | 0 |
| -3 | 503 |
| -2 | 3.910 |
| -1 | 0 |
| 0 | 3.183 |
| +1 | 1.865 |
| +2 | 0 |
| +3 | 653 |
| +4 | 1.769 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Das Umsatzwachstum im Jahresvergleich ist die erste Hälfte der 40er-Summe.
Die FCF-Marge zeigt, ob das Wachstum Cash erzeugt oder verbrennt, die zweite Hälfte der Summe.
Erst die Summe ab 40 erfüllt die Regel; 25–40 gilt als gesund, unter 10 als Warnsignal.
Negatives Umsatzwachstum kostet 3 Punkte, der härteste Abzug der Strategie.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +192.0%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für wachstumsorientierte Anleger, die Verlustbringer aussortieren wollen, ohne auf Dynamik zu verzichten. Die Strategie ist per Regel auf Software-Industrien ab 50 Mio. Euro Umsatz beschränkt, wo die Rule of 40 kalibriert ist; außerhalb davon stuft ein Knockout-Filter Aktien automatisch als nicht anwendbar ein.
Die Rule of 40 stammt aus der Venture-Capital-Welt (bekannt gemacht durch Investor Brad Feld, 2015) und ist der etablierte Maßstab für Software-Geschäftsmodelle: Hohe Verluste sind akzeptabel, solange das Wachstum sie rechtfertigt, und umgekehrt. StockScorer wendet sie deshalb per Knockout-Regel ausschließlich auf die Software-Industrien an (Anwendungs- und Infrastruktur-Software, IT-Dienstleistungen, Internet-Inhalte, Gaming), nicht mehr auf den groben Technologie-Sektor, der auch Hardware und Halbleiter enthielte; außerhalb davon gilt eine Aktie als nicht anwendbar. Ein zweites Gate verlangt mindestens 50 Mio. Euro Umsatz: Feld formuliert die Regel ausdrücklich für Unternehmen „at scale“, nicht für Frühphasen-Start-ups. Berechnet wird die Summe aus Umsatzwachstum (Jahresvergleich) und FCF-Marge als echtes Rechenkriterium. Ab 40 Punkten gilt die Regel als erfüllt, ab 50 als effizientes Hyperwachstum. Ein schrumpfender Umsatz wird drakonisch bestraft: Ein Wachstumsunternehmen, das schrumpft, verliert seine Daseinsberechtigung als Growth-Titel.
Zwei Knockout-Gates grenzen das Universum ein: Nur Software-Industrien (Anwendungs- und Infrastruktur-Software, IT-Dienstleistungen, Internet-Inhalte, Gaming) und ein Mindestumsatz von 50 Mio. Euro. Kern ist danach ein einziges Rechenkriterium: Umsatzwachstum (in %) plus FCF-Marge (in %). Eine Summe ab 50 bringt +4 Punkte, 40–50 +3, 25–40 +1. Unter 10 (Stagnation oder Cash-Burn ohne Wachstumsausgleich) kostet 2 Punkte, ein schrumpfender Umsatz zusätzlich 3.
Damit entsteht eine Bandbreite von −5 bis +4 Punkten. Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 3 Punkten für alle Größenklassen, erreichbar nur, wenn die 40er-Regel tatsächlich erfüllt ist. Ein Unternehmen mit 30 % Wachstum und −5 % FCF-Marge (Summe 25) bleibt in der mittleren Zone: dynamisch, aber noch nicht effizient genug.
Universums-Gates: Nur Software-Industrien und Umsatz ≥ 50 Mio. EUR (beide Knockout).
Summe ≥ 50: Hyperwachstum bei hoher Kapitaleffizienz (+4).
Summe 40–50: Die goldene Rule of 40 ist erfüllt (+3).
Summe 25–40: Gesundes Wachstum mit leichten Ineffizienzen (+1).
Summe unter 10 oder nicht berechenbar: Stagnation oder Cash-Burn (−2).
Umsatzwachstum negativ: strategisches Warnsignal (−3).
Die Stärke liegt im Ausbalancieren des klassischen Growth-Dilemmas: Reines Umsatzwachstum belohnt Cash-Verbrenner, reine Marge bestraft Investitionen ins Wachstum. Die Summe erlaubt beides, solange die Mischung stimmt.
Grenzen: Seit der Originaltreue-Runde (23.08.2026) grenzt ein Industrie-Gate das Universum enger auf Software-Industrien ein statt auf den groben Technologie-Sektor, der auch Hardware und Halbleiter mitnahm; eine noch feinere SaaS-Abgrenzung geben die Daten nicht her. Außerhalb der Industrien gilt eine Aktie als nicht anwendbar. Zyklische Umsatzsprünge können die Summe innerhalb des Universums zudem kurzfristig verzerren; die Cap-Schwellen sind seit der Runde einheitlich, weil die 40er-Linie unabhängig von der Größe gilt.
Für Growth-Anleger mit erhöhter Volatilitätstoleranz, die Wachstum nur akzeptieren, wenn es mit Kapitaleffizienz einhergeht.