Fundamentalanalyse bewertet eine Aktie über das Geschäft dahinter: Umsatz, Gewinn, Verschuldung, Kapitalrendite und Bewertung im Verhältnis zum Preis. Statt auf Kursmuster zu schauen, fragt sie: Ist das Unternehmen profitabel, solide finanziert und fair bewertet? Diese Seite erklärt den Analyseprozess Schritt für Schritt und zeigt, wie daraus ein wiederholbares, regelbasiertes System wird.
KGV, KBV, ROE, Eigenkapitalquote und Dividendenrendite sind je Aktie öffentlich einsehbar. Weitere Roh-Kennzahlen sind registrierten Nutzern vorbehalten. Öffentlich sind außerdem die daraus abgeleiteten Scores, Ränge und Kategorien.
Die Auswertung stammt aus dem letzten abgeschlossenen Lauf des Standardprofils über das gesamte Universum.
Fundamentalanalyse für den gesamten Markt statt für zehn Aktien.
Dieselben Maßstäbe auf jede Aktie im Universum, jede Nacht neu gerechnet.
Eine belastbare Fundamentalanalyse folgt immer demselben Ablauf, egal ob für eine einzelne Aktie oder für einen ganzen Markt.
Welche Aktien kommen überhaupt in Frage? Ein definiertes Universum verhindert, dass die Auswahl von Schlagzeilen getrieben wird.
Für jede Aktie werden dieselben Fundamentalkennzahlen erhoben. Entscheidend ist die einheitliche Datenbasis über alle Aktien hinweg.
Jede Kennzahl wird gegen eine feste Schwelle geprüft, zum Beispiel eine Mindest-Kapitalrendite oder eine Obergrenze für die Verschuldung.
Die Scores machen tausende Aktien direkt vergleichbar. Wer die Bewertung regelmäßig wiederholt, erkennt Veränderungen früh.
Jede Kategorie beantwortet eine eigene Frage über das Unternehmen. Erst zusammen ergeben sie ein belastbares Bild. Was die einzelnen Kennzahlen genau bedeuten und wo ihre Fallstricke liegen, erklärt das Kennzahlen-Glossar im Detail.
Wie effizient verdient das Unternehmen Geld? Dauerhaft hohe Kapitalrenditen deuten auf ein starkes Geschäftsmodell hin.
Was kostet das Geschäft im Verhältnis zu Gewinn, Buchwert oder Cashflow? Kennzahlen dieser Gruppe setzen den Preis ins Verhältnis zur Ertragskraft.
Wachsen Umsatz und Gewinn nachhaltig, oder stagniert das Geschäft? Wachstumskennzahlen zeigen die Richtung über mehrere Jahre.
Übersteht das Unternehmen auch schwierige Phasen? Die Bilanz zeigt, wie widerstandsfähig es finanziert ist.
Aus der Analyse ein wiederholbares System machen.
Kriterien einmal als Regeln definieren, danach automatisch auf jede Aktie anwenden.
Das Ergebnis einer systematischen Fundamentalanalyse über den gesamten Markt, hier am Beispiel des StockScorer-Standardprofils: Die Verteilung zeigt, wie viele Aktien aktuell eine hohe, mittlere oder geringe Übereinstimmung mit den Kriterien erreichen. KGV, KBV, ROE, Eigenkapitalquote und Dividendenrendite sind je Aktie öffentlich einsehbar; weitere Roh-Kennzahlen sind registrierten Nutzern vorbehalten, öffentlich sind außerdem die daraus abgeleiteten Scores und Kategorien.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| 0 | 3.259 |
| +1 | 1.583 |
| +2 | 2.877 |
| +3 | 1.624 |
| +4 | 1.999 |
| +5 | 1.449 |
| +6 | 1.295 |
| +7 | 1.023 |
| +8 | 661 |
| +9 | 270 |
| +10 | 190 |
| +11 | 35 |
Die Fundamentalanalyse leitet den Wert einer Aktie aus den wirtschaftlichen Fundamentaldaten des Unternehmens ab: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Cashflow und deren Entwicklung über die Zeit. Sie steht damit im Gegensatz zur technischen Analyse, die aus Kursverläufen Signale ableitet.
Klassisch unterscheidet man eine qualitative Ebene (Geschäftsmodell, Wettbewerbsposition, Management) und eine quantitative Ebene (Kennzahlen). Die quantitative Ebene hat einen großen Vorteil: Sie ist messbar, vergleichbar und automatisierbar, und genau dort setzt regelbasiertes Scoring an.
Die größte Schwäche der manuellen Fundamentalanalyse ist nicht die Methode, sondern die Umsetzung: Wer zehn Aktien von Hand analysiert, wendet selten bei allen exakt dieselben Maßstäbe an, und bei tausend Aktien ist es von Hand schlicht unmöglich.
Ein Scoring-Profil operationalisiert die Fundamentalanalyse: Jedes Kriterium wird einmal als Regel mit Schwelle definiert und dann automatisch auf jede Aktie im Universum angewendet. Das Ergebnis ist eine Rangfolge nach fundamentaler Qualität, konsistent, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel und täglich aktualisiert.
Wie das Punktesystem im Detail funktioniert, zeigt die Seite zum Aktien-Scoring; fertige Regelwerke finden sich unter den Strategien.
Kennzahlen bilden die Vergangenheit ab. Ein Unternehmen kann heute glänzende Zahlen zeigen und trotzdem vor einem Umbruch stehen, den keine Bilanz verrät. Qualitative Faktoren wie Managemententscheidungen oder Branchenumbrüche fängt keine Kennzahl zuverlässig ein.
Auch systematische Bewertung schützt nicht vor Kursverlusten: Ein hoher Score bedeutet eine hohe Übereinstimmung mit definierten Kriterien, keine Garantie für die Kursentwicklung. Historische Backtests zeigen, wie sich ein Regelwerk in der Vergangenheit geschlagen hätte, und sind ausdrücklich keine Prognose.
Vier Wege weiter: das Punktesystem, das Glossar, die fertigen Regelprofile und das tägliche Rätsel.
Das Punktesystem im Detail: Regeln, Schwellen und Einordnung.
Alle Fundamentalkennzahlen erklärt, mit Definition und Fallstricken.
Fertige Regelprofile für unterschiedliche Anlagestile.
Eine Aktie täglich über Sektor, Region, Größe und Bewertung eingrenzen.
Kennzahlen, die am häufigsten nachgeschlagen werden
Die häufigsten Einstiegsfragen, direkt beantwortet. Die Antworten stehen auch dann im Seitenquelltext, wenn eine Frage eingeklappt ist.
Die Fundamentalanalyse bewertet das Unternehmen hinter der Aktie (Gewinne, Bilanz, Bewertung), die technische Analyse den Kursverlauf selbst (Trends, Formationen). StockScorer arbeitet ausschließlich fundamental und regelbasiert.
Ein solides Grundgerüst deckt alle vier Kategorien ab: eine Renditekennzahl (z. B. Eigenkapitalrendite), eine Bewertungskennzahl (z. B. KGV oder EV/EBIT), eine Wachstumskennzahl (z. B. Umsatzwachstum) und eine Stabilitätskennzahl (z. B. Verschuldungsgrad). Details erklärt das Kennzahlen-Glossar.
Mit wenigen Kennzahlen statt mit allen: je eine aus den Bereichen Profitabilität, Bewertung, Wachstum und Stabilität reicht für den Anfang. Ein niedrigschwelliger Weg, ein Gefühl für diese Merkmale zu bekommen, ist das tägliche Aktien-Rätsel: Dort wird eine Aktie über Sektor, Region, Größe und Bewertung eingegrenzt, kostenlos und ohne Registrierung.
Nein. Die Begriffe erklärt das Kennzahlen-Glossar mit Definition und typischen Fallstricken, und ein fertiges Regelprofil legt die Schwelle je Kennzahl bereits fest. Wichtiger als Detailwissen ist, die Grenzen zu kennen: Kennzahlen bilden die Vergangenheit ab, nicht die Zukunft.
Die quantitative Ebene ja: Regeln und Schwellenwerte lassen sich als Scoring-Profil abbilden, das jede Aktie im Universum automatisch bewertet. Die qualitative Einordnung (Geschäftsmodell, Management) bleibt Handarbeit.
Öffentlich zeigt StockScorer eine feste Auswahl an Kernkennzahlen je Aktie (unter anderem KGV, KBV, ROE, Eigenkapitalquote, Dividendenrendite) sowie die daraus abgeleiteten Scores, Ränge, Kategorien und Verteilungen. Weitere Einzelkennzahlen sind nach kostenloser Registrierung einsehbar.
Nein. Ein Score drückt aus, wie stark eine Aktie mit den Regeln eines Profils übereinstimmt. Die Darstellung ist rein informativ und ersetzt keine individuelle Anlageberatung.
Keine Anlageberatung. StockScorer ist ein Informations- und Analyse-Tool. Scores spiegeln regelbasierte Kriterien wider und sind keine Empfehlung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren.