Kennzahl · Verschuldung

Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity) erklärt

Der Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity, D/E) setzt das gesamte Fremdkapital ins Verhältnis zum Eigenkapital. Er zeigt, wie stark ein Unternehmen im Vergleich zu seinem eigenen Kapital mit Schulden finanziert ist.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
Verschuldungsgrad = Fremdkapital ÷ Eigenkapital
< 0,5Niedrige Verschuldung
0,5–1,5Moderate Verschuldung
> 1,5Hohe Verschuldung
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Fremdkapital
Sämtliche Verbindlichkeiten des Unternehmens, kurz- und langfristig.
Nenner
Eigenkapital
Das bilanzielle Eigenkapital des Unternehmens.

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Ergebnis Verschuldungsgrad
Moderate Verschuldung
0,8
1
Ein Wert unter 0,5 bedeutet, dass ein Unternehmen deutlich mehr Eigen- als Fremdkapital nutzt, strukturell konservativ finanziert.
2
Ein Wert über 1,5 zeigt eine hohe Fremdfinanzierungsabhängigkeit, was in Zinssteigerungs- oder Krisenphasen zum Risiko werden kann.
3
Kapitalintensive Branchen (Versorger, Immobilien) tolerieren strukturell höhere Werte als margenstarke, wenig kapitalintensive Geschäftsmodelle.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Als grobe Richtschnur gilt ein Wert unter 0,5 als niedrig und über 1,5 als hoch. Kapitalintensive Branchen wie Versorger oder Immobilien liegen strukturell höher, ohne dass das automatisch riskant ist.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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