Kennzahl · Kapitalstruktur

Eigenkapitalquote erklärt

Die Eigenkapitalquote zeigt, welcher Anteil der Bilanzsumme durch Eigenkapital statt durch Fremdkapital finanziert ist. Sie ist eine der zentralen Kennzahlen zur Beurteilung der finanziellen Stabilität eines Unternehmens.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
Eigenkapitalquote = Eigenkapital ÷ Bilanzsumme × 100
> 40 %Solide Kapitalstruktur
20–40 %Moderate Kapitalstruktur
< 20 %Niedrige Eigenkapitalquote
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Eigenkapital
Das bilanzielle Eigenkapital des Unternehmens.
Nenner
Bilanzsumme
Das gesamte Vermögen des Unternehmens, Umlauf- plus Anlagevermögen.

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Ergebnis Eigenkapitalquote
Solide Kapitalstruktur
40,0 %
1
Eine Quote über 40 % gilt allgemein als solide Kapitalausstattung mit entsprechendem Puffer in Krisenzeiten.
2
Eine Quote unter 20 % bedeutet eine hohe Fremdfinanzierungsabhängigkeit und größere Verwundbarkeit bei Zins- oder Ertragsschocks.
3
Kapitalintensive Branchen wie Banken oder Versorger tolerieren strukturell niedrigere Quoten als margenstarke Industrie- oder Softwareunternehmen.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Als grober Richtwert gilt über 40 % als solide und unter 20 % als niedrig. Die branchentypische Norm unterscheidet sich aber stark zwischen z. B. Banken und Industrieunternehmen.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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