Kennzahl · Rentabilität

Eigenkapitalrendite (ROE) erklärt

Die Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) misst, wie viel Gewinn ein Unternehmen im Verhältnis zu seinem Eigenkapital erwirtschaftet. Sie gilt als zentrale Kennzahl für die Profitabilität eines Geschäftsmodells.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
ROE = Jahresüberschuss ÷ Eigenkapital × 100
> 15 %Starke Eigenkapitalrendite
10–15 %Solide Eigenkapitalrendite
< 10 %Schwache Eigenkapitalrendite
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Jahresüberschuss
Der Nettogewinn nach Steuern aus der Gewinn- und Verlustrechnung.
Nenner
Eigenkapital
Das bilanzielle Eigenkapital des Unternehmens.

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Ergebnis ROE
Starke Eigenkapitalrendite
15,0 %
1
Eine ROE über 15 % gilt in vielen Branchen als stark. Das Unternehmen erwirtschaftet aus jedem eingesetzten Euro Eigenkapital überdurchschnittlich viel Gewinn.
2
Eine ROE unter 10 % deutet auf eine schwächere Kapitaleffizienz hin, kann aber branchentypisch sein (z. B. kapitalintensive Industrien).
3
Ein sehr hoher ROE kann auch durch hohe Verschuldung (Fremdkapital-Hebel) entstehen. Deshalb sollte man den ROE immer gemeinsam mit dem Verschuldungsgrad betrachten.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Als grober Richtwert gilt eine ROE über 15 % als stark, unter 10 % als schwach. Der branchenübliche Wert schwankt aber deutlich.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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