Kennzahl · Marge

EBITDA-Marge erklärt

Die EBITDA-Marge setzt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ins Verhältnis zum Umsatz. Sie eignet sich besonders für Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlich hohen Investitionsgütern, weil Abschreibungen keinen Einfluss haben.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
EBITDA-Marge = EBITDA ÷ Umsatz × 100
> 20 %Starke Marge
10–20 %Moderate Marge
< 10 %Schwache Marge
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
EBITDA
Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
Nenner
Umsatz
Die Erlöse aus dem operativen Geschäft.

erklärt-Rechner

Eigene Zahlen eingeben und den Wert sofort sehen.

Ergebnis EBITDA-Marge
Moderate Marge
18,0 %
1
Eine EBITDA-Marge über 20 % gilt als stark und deutet auf ein skalierbares, margenreiches Geschäftsmodell hin.
2
Eine Marge unter 10 % ist in kapitalintensiven oder margenschwachen Branchen (z. B. Handel, Transport) oft normal.
3
Da Abschreibungen herausgerechnet sind, eignet sich die EBITDA-Marge besonders für Vergleiche zwischen jungen und alten Anlagenbeständen. Sie sollte aber immer gemeinsam mit der EBIT-Marge betrachtet werden.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Die EBITDA-Marge rechnet Abschreibungen nicht heraus und liegt daher meist über der EBIT-Marge. Sie zeigt die operative Ertragskraft, bevor der Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt wird.
Bereit loszulegen?

Alle Aktien nach dieser Kennzahl screenen

Filtere den gesamten Markt nach dieser und dutzenden weiteren Kennzahlen, in einem kostenlosen Konto.

Kostenlos anmeldenKeine Kreditkarte nötig

Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Weitere Kennzahlen