Kennzahl · Verschuldung

Nettoverschuldung / EBITDA erklärt

Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA zeigt, wie viele Jahre ein Unternehmen bräuchte, um seine Schulden allein aus dem operativen Ergebnis (EBITDA) zurückzuzahlen, eine der zentralen Kennzahlen zur Beurteilung der Verschuldung.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
Nettoschuld / EBITDA = (Schulden − liquide Mittel) ÷ EBITDA
< 2,0Solide Verschuldung
2,0–4,0Erhöhte Verschuldung
> 4,0Kritische Verschuldung
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Nettoverschuldung
Verzinsliche Schulden abzüglich liquider Mittel.
Nenner
EBITDA
Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

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Ergebnis Nettoschuld/EBITDA
Erhöhte Verschuldung
2,0
1
Werte zwischen 0 und 2,0 gelten meist als solide. Das Unternehmen könnte seine Schulden schnell aus eigener Kraft abbauen.
2
Werte über 4,0 gelten als kritisch hoch und erhöhen das Risiko bei steigenden Zinsen oder sinkenden Gewinnen.
3
Kapitalintensive Branchen (z. B. Versorger, Telekom) tolerieren strukturell höhere Werte als margenstarke Software-Unternehmen. Immer branchenspezifisch einordnen.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Als grobe Richtschnur gilt ein Verhältnis über 4,0 als kritisch hoch. Die genaue Grenze hängt aber stark von Branche und Zinsniveau ab.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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