Kennzahl · Marge

Bruttomarge erklärt

Die Bruttomarge setzt den Bruttogewinn (Umsatz abzüglich direkter Herstellungskosten) ins Verhältnis zum Umsatz. Sie zeigt, wie viel Spielraum ein Unternehmen hat, um Vertrieb, Forschung und Verwaltung zu finanzieren, bevor überhaupt ein operativer Gewinn entsteht.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
Bruttomarge = Bruttogewinn ÷ Umsatz × 100
> 50 %Starke Marge
25–50 %Moderate Marge
< 25 %Niedrige Marge
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Bruttogewinn
Umsatz abzüglich der Herstellungskosten des Umsatzes (Materialien, Fertigung).
Nenner
Umsatz
Die Erlöse aus dem operativen Geschäft.

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Ergebnis Bruttomarge
Moderate Marge
45,0 %
1
Eine Bruttomarge über 50 % ist typisch für Software- oder Markenunternehmen mit geringen variablen Kosten.
2
Eine Marge unter 25 % ist für Handel oder produzierendes Gewerbe oft normal und nicht per se ein Warnsignal.
3
Die Bruttomarge ist der erste Baustein der Margen-Kaskade: Aus ihr müssen Vertrieb, Forschung, Verwaltung und Zinsen noch finanziert werden, bevor Netto-Gewinn entsteht.
4
Ein Rückgang der Bruttomarge über mehrere Quartale kann auf Preisdruck oder steigende Einkaufskosten hindeuten.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Als grober Richtwert gilt über 50 % als stark und unter 25 % als niedrig. Die branchentypische Spanne schwankt aber sehr stark zwischen Software, Industrie und Handel.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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