Kennzahl · Cashflow

Freier Cashflow (FCF) erklärt

Der freie Cashflow (Free Cash Flow, FCF) zeigt, wie viel Geld einem Unternehmen nach Investitionen ins operative Geschäft tatsächlich übrig bleibt: Geld, das für Dividenden, Schuldenabbau oder Rückkäufe zur Verfügung steht.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
FCF = Operativer Cashflow − Investitionen (Capex)
Deutlich positivDeckt Dividende & Schulden
Leicht positivWachstumsphase möglich
NegativBraucht Erklärung
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Ausgangswert
Operativer Cashflow
Der Geldzufluss aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.
Abzug
Investitionen (Capex)
Ausgaben für Sachanlagen und Investitionsgüter.

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Ergebnis FCF
Positiver freier Cashflow
500
1
Der ausgewiesene Jahresüberschuss lässt sich durch Bilanzierungsspielräume (Abschreibungen, Rückstellungen) leichter beeinflussen als der tatsächliche Geldzufluss.
2
Ein positiver FCF zeigt, dass ein Unternehmen aus eigener Kraft investieren, Schulden abbauen oder Dividenden zahlen kann, ohne zusätzliches Fremdkapital.
3
Ein negativer FCF ist bei jungen Wachstumsunternehmen mit hohen Investitionen normal, bei etablierten Unternehmen dagegen ein Warnsignal.
4
Liegt der FCF dauerhaft über dem Jahresüberschuss, spricht das für hohe Ergebnisqualität.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Das Unternehmen investiert mehr, als es operativ einnimmt. Bei jungen Wachstumsunternehmen kann das strategisch gewollt sein, bei reifen Unternehmen ist es meist ein Warnsignal.
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