Kennzahl · Marge

Umsatzrendite (Nettomarge) erklärt

Die Umsatzrendite (Return on Sales, auch Nettomarge) setzt den Jahresüberschuss ins Verhältnis zum Umsatz. Sie zeigt, wie viel Cent von jedem Euro Umsatz am Ende tatsächlich als Gewinn übrig bleibt, nach allen Kosten, Zinsen und Steuern.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
Nettomarge = Jahresüberschuss ÷ Umsatz × 100
> 10 %Starke Nettomarge
4–10 %Moderate Nettomarge
< 4 %Schwache Nettomarge
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Jahresüberschuss
Der Nettogewinn nach Steuern aus der Gewinn- und Verlustrechnung.
Nenner
Umsatz
Die Erlöse aus dem operativen Geschäft.

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Ergebnis Nettomarge
Moderate Nettomarge
8,0 %
1
Eine Nettomarge über 10 % gilt in vielen Branchen als stark und deutet auf ein effizientes, wenig kostenintensives Geschäftsmodell hin.
2
Eine Marge unter 4 % ist in margenschwachen Branchen (z. B. Einzelhandel) oft normal, in margenstarken Branchen dagegen ein Warnsignal.
3
Anders als die EBIT-Marge berücksichtigt die Nettomarge auch Zinsaufwand, Steuern und Sondereffekte. Sie ist die 'letzte Stufe' der Margen-Kaskade.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Als grober Richtwert gilt über 10 % als stark und unter 4 % als schwach. Die branchentypische Norm schwankt aber erheblich zwischen z. B. Einzelhandel und Software.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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