Kennzahl · Rentabilität

Gesamtkapitalrendite (ROA) erklärt

Die Gesamtkapitalrendite (Return on Assets, ROA) misst, wie viel Gewinn ein Unternehmen im Verhältnis zu seiner gesamten Bilanzsumme erwirtschaftet, unabhängig davon, ob das Kapital aus Eigen- oder Fremdmitteln stammt.

Aktualisiert 20266 Min. Lesezeit
Formel
ROA = Jahresüberschuss ÷ Bilanzsumme × 100
> 10 %Hohe Kapitaleffizienz
5–10 %Solide Kapitaleffizienz
< 5 %Geringe Kapitaleffizienz
Richtwerte, branchenabhängig, illustrativ

Die Formel im Detail

Die Bestandteile der Formel im Überblick.

Zähler
Jahresüberschuss
Der Nettogewinn nach Steuern aus der Gewinn- und Verlustrechnung.
Nenner
Bilanzsumme
Das gesamte Vermögen des Unternehmens, Umlauf- plus Anlagevermögen.

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Ergebnis ROA
Solide Kapitaleffizienz
8,6 %
1
Eine ROA über 10 % gilt als starke Kapitaleffizienz, unter 5 % als schwach. Auch hier variiert der branchentypische Wert deutlich.
2
Im Unterschied zum ROE lässt sich der ROA nicht durch Verschuldung aufblähen, da er die gesamte Bilanzsumme statt nur das Eigenkapital als Bezugsgröße nutzt.
3
Der Vergleich von ROE und ROA zeigt, wie stark der Fremdkapital-Hebel die Eigenkapitalrendite eines Unternehmens beeinflusst.
4
Ein über mehrere Jahre steigender ROA deutet auf zunehmend produktiven Kapitaleinsatz hin.

Verwendet in diesen Strategien

Häufige Fragen

Der ROE bezieht sich nur auf das Eigenkapital und kann durch Verschuldung erhöht werden. Der ROA bezieht die gesamte Bilanzsumme (Eigen- plus Fremdkapital) ein und ist dadurch weniger anfällig für Verzerrungen durch den Verschuldungsgrad.
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Keine Anlageberatung. Diese Erklärung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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