Wer die Dividende 25 Jahre lang jedes Jahr erhöht hat, hat Rezessionen, Zinszyklen und Technologie-Umbrüche überstanden: dieses Signal misst die Strategie.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| 0 | 14.801 |
| +1 | 886 |
| +2 | 491 |
| +3 | 83 |
| +4 | 4 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Jahre ununterbrochener Dividenden-Erhöhung: die Kennzahl, um die sich hier alles dreht.
Gezählt wird strikt die Erhöhung. Wer nur konstant zahlt, sammelt hier keine Punkte.
Eine Senkung oder Streichung im letzten Jahr schließt die Aktie aus: das Vertrauenssignal ist gebrochen.
Nein: Small Caps sind per Regel ausgeschlossen. Eine jahrzehntelange Erhöhungsserie ist ein Blue-Chip-Phänomen.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +207.3%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für Einkommensanleger mit sehr langem Horizont, die maximale Verlässlichkeit über maximale Rendite stellen. Wer zusätzlich Deckung und Bewertung prüfen will, kombiniert die Strategie mit der Schwester Dividenden-Qualität: 4 Faktoren.
Dividenden-Kontinuität stellt eine einzige Frage mit maximaler Härte: Wie viele Jahre in Folge wurde die Dividende erhöht, nicht nur gehalten? Das Prinzip ist von den bekannten Aristokraten- und Königs-Listen inspiriert: Eine jahrzehntelange Erhöhungsserie ist der ultimative Beleg für Preissetzungsmacht, unelastische Nachfrage und Management-Disziplin (Signaling-Theorie). Die Punkteskala reicht von +1 für fünf Jahre bis +4 für über 50 Jahre; eine Kürzung im letzten Jahr ist seit der Originaltreue-Runde ein Ausschluss statt eines Punktabzugs, denn eine Kürzung beendet die Aristokraten-Serie per Definition. Die Strategie bewertet ausschließlich Mid und Large Caps: Eine mehrjahrzehntelange Erhöhungsserie ist ein Blue-Chip-Phänomen. Das offizielle Aristokraten-Label verlangt neben 25+ Jahren Erhöhung auch S&P-500-Mitgliedschaft und ein Milliarden-Streubesitz-Minimum.
Die Punkteskala folgt der Erhöhungsserie: über 50 Jahre jährlicher Erhöhung (+4), das Terrain der „Dividenden-Könige“, 25 bis 49 Jahre (+3, der klassische Aristokraten-Standard), 10 bis 24 Jahre (+2), 5 bis 9 Jahre (+1). Unter fünf Jahren gibt es keine Punkte. Eine Kürzung oder Streichung im letzten Geschäftsjahr ist ein Knockout: Sie erzwingt die niedrigste Einstufung, unabhängig von der Länge der vorherigen Serie, denn eine Kürzung beendet eine Aristokraten-Serie per Definition sofort.
Small Caps sind ausgeschlossen: Eine Knockout-Regel stuft sie automatisch auf die niedrigste Einstufung, denn eine jahrzehntelange, ununterbrochene Erhöhungsserie ist strukturell ein Phänomen etablierter Blue Chips, nicht junger oder kleiner Unternehmen. Für Mid und Large Caps gilt eine einheitliche Schwelle: Ab 2 Punkten beginnt die obere Zone, frühestens erreichbar mit einer 10-Jahres-Serie. Wer Dividendenwachstum auch bei kleineren Firmen sucht, findet ein größenneutrales Signal in der Schwester-Strategie Dividenden-Qualität: 4 Faktoren, die „nicht gesenkt“ statt „erhöht“ misst.
≥ 50 Jahre jährlich erhöht: +4 (extreme Resilienz über mehrere Jahrzehnte).
25 – 49 Jahre: +3 (Aristokraten-Standard). 10 – 24 Jahre: +2. 5 – 9 Jahre: +1.
1 – 4 Jahre: 0 Punkte, die Serie ist noch zu jung, um als Signal zu taugen.
Kürzung oder Streichung im letzten Jahr: Knockout, erzwingt die niedrigste Einstufung.
Die Erhöhungsserie ist das härteste Dividendensignal, härter als Rendite oder Payout: Sie lässt sich nicht durch einen fallenden Kurs „verbessern“ und nicht durch ein einzelnes gutes Jahr aufbauen. Die Grenze: Die Strategie prüft bewusst NICHT, ob die Erhöhungen verdient sind: ein Unternehmen kann eine Serie durch steigende Ausschüttungsquoten künstlich verlängern. Die Deckungsprüfung übernimmt die Schwester-Strategie Dividenden-Qualität.
Originaltreue seit dem 23.08.2026: Eine Kürzung ist jetzt Knockout statt eines festen Punktabzugs von 3. Vorher konnte ein „Dividenden-König“ mit 50 Jahren Historie (+4) eine einzelne Kürzung fast wegstecken (4 − 3 = 1, weiter in der mittleren Zone); das widersprach dem Aristokraten-Konzept, wo eine Kürzung die Serie sofort beendet und den Titel aus der Liste wirft.
Berechnungshinweise: Gezählt werden Kalenderjahre mit strikt gesteigerter Gesamtausschüttung. Das Kürzungs-Kriterium nutzt das Dividendenwachstum des letzten Jahres und ist im Backtest neutral gestellt; die Erhöhungsserie selbst wird look-ahead-frei aus der Ausschüttungshistorie rekonstruiert, eine Kürzung beendet die Serie dort ohnehin automatisch.
Für Einkommensanleger, die verlässliche, wachsende Ausschüttungen als Fundament des Depots wollen und bereit sind, dafür auf Kurs-Spektakel zu verzichten.