Die Jagd nach Ausbruchskandidaten: beschleunigtes Gewinnwachstum, bestätigt durch Kursstärke nahe dem 52-Wochen-Hoch, automatisiert über den gesamten Markt.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -2 | 3.376 |
| -1 | 2.318 |
| 0 | 2.937 |
| +1 | 3.257 |
| +2 | 2.442 |
| +3 | 1.277 |
| +4 | 529 |
| +5 | 115 |
| +6 | 14 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Das jüngste Quartal muss mehr als 25 % über dem Vorjahresquartal liegen: Wachstum jetzt, nicht irgendwann.
Der mehrjährige Gewinntrend (3-Jahres-CAGR über 25 %) plus eine Eigenkapitalrendite ab 17 % trennt Strohfeuer von echten Wachstumsmaschinen.
Kurs nahe am 52-Wochen-Hoch und 12-Monats-Relativstärke über +15 % zeigen, dass institutionelles Geld einsteigt.
Steigende Kurse bei steigendem Volumen, sonst fehlt dem Ausbruch die Überzeugung.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +249.6%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für offensive Anleger mit hoher Volatilitätstoleranz und der Disziplin, sich von Verlierern schnell zu trennen. Momentum-Strategien leben von konsequentem Risikomanagement: Der Abzug für Kurse tief unter dem 52-Wochen-Hoch ist die eingebaute Reißleine.
Wachstums-Momentum sucht die dynamischsten Aktien des Marktes kurz vor oder während ihres Ausbruchs. Das Vorbild ist das CAN-SLIM-System von William O'Neil, das auf einer Auswertung der stärksten Kursgewinner mehrerer Jahrzehnte beruht: Explosives Gewinnwachstum im jüngsten Quartal (C) und über Jahre (A), dazu eine hohe Eigenkapitalrendite als zweite A-Bedingung, ein Kurs nahe dem 52-Wochen-Hoch (N), steigendes Handelsvolumen (S) und Marktführerschaft in der Relativstärke (L). Der Ansatz ist bewusst konträr zum Value-Investing: Im Fokus steht Stärke in der Erwartung, dass Trends sich fortsetzen, nicht Schwäche in der Hoffnung auf Erholung. O'Neil bevorzugt dabei ausdrücklich junge, kleinere Wachstumsfirmen; StockScorer bildet das über einen Vorrang für Small Caps ab.
Sechs Kriterien geben je einen Punkt: Quartalsgewinn-Wachstum über 25 % gegenüber dem Vorjahresquartal (C), Jahres-Gewinnwachstum über 25 % pro Jahr im 3-Jahres-Fenster plus eine Eigenkapitalrendite ab 17 % (A, zwei Kriterien), ein Kurs maximal 10 % unter dem 52-Wochen-Hoch (N, O'Neils eigene Toleranz), ein Volumenplus von mindestens 25 % gegenüber der Vorperiode bei positivem Kurs (S) und eine 12-Monats-Relativstärke von mehr als +15 % gegenüber dem Markt (L, als Proxy für O'Neils RS-Rating ab 80). Notiert eine Aktie mehr als 30 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch, kostet das 2 Punkte, eine eigenkonstruierte Regel ohne Vorbild im Original (O'Neil kennt dafür nur die 7–8-%-Stop-Loss-Regel für die einzelne Position).
Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 5 Punkten für alle Größenklassen mit Vorrang für Small Caps: O'Neil staffelt nicht nach Größe, bevorzugt aber ausdrücklich junge, kleine Wachstumsfirmen. Von sechs möglichen Punkten braucht es fünf, praktisch alle Kriterien gleichzeitig. Das ist gewollt: Die explosivsten Ausbrüche finden bei Nebenwerten statt, aber dort ist auch das Rauschen am größten.
C: Current Earnings, Gewinnwachstum im jüngsten Quartal > 25 % YoY (+1).
A: Annual Earnings, Gewinnwachstum über 3 Jahre > 25 % p.a. (+1) UND Eigenkapitalrendite ≥ 17 % (+1, O'Neils zweite A-Bedingung).
N: New Highs, Kurs maximal 10 % unter dem 52-Wochen-Hoch (+1).
S: Supply & Demand, Volumen mindestens 25 % über der Vorperiode bei positivem Kurs (+1).
L: Leader, 12-Monats-Relativstärke > +15 % gegenüber dem Markt (+1). Kurs > 30 % unter dem Hoch: −2.
Das Jahres-Wachstum (A) folgt dem Original: gemessen wird der 3-Jahres-CAGR, denn CAN-SLIM sucht die aktuelle Wachstumsphase, kein über fünf Jahre geglättetes Mittel. Seit der Originaltreue-Runde (23.08.2026) ergänzt eine Eigenkapitalrendite ab 17 % O'Neils zweite A-Bedingung, die N-Toleranz folgt mit 10 % dem Original, und das S-Kriterium verlangt jetzt ein konkretes Volumenplus von 25 % (O'Neil nennt für den Ausbruchstag selbst 40–50 % über Schnitt, hier über den 3-Monats-Vergleich abgeschwächt).
Dokumentierte Abweichungen: Die Marktführerschaft wird über die 12-Monats-Relativstärke als Proxy für O'Neils RS-Rating (Perzentil ab 80) gemessen. Die Original-Kriterien I (institutionelle Käufer) und M (Marktrichtung) entfallen mangels Daten; sie sind qualitative Einschätzungen, die sich nicht aus Kennzahlen ableiten lassen. Der 30-%-Abzug ist eine Eigenkonstruktion von StockScorer ohne Original-Vorbild, O'Neils eigenes Risikomanagement ist ein knallhartes 7–8-%-Stop-Loss auf Positionsebene, das ein Scoring-System strukturell nicht abbilden kann.
Im Backtest sind das Quartalsgewinn- und das Volumen-Kriterium mangels historischer Datenpunkte neutral gestellt; 52-Wochen-Hoch, Relativstärke und Langfrist-Wachstum werden historisch rekonstruiert. Die Regelabdeckungs-Anzeige im Backtest passt die Schwellen proportional an und weist das transparent aus.
Für trendorientierte Anleger, die kurzfristigere Haltedauern akzeptieren und Positionen konsequent nach Punktestand managen: Momentum belohnt Disziplin, nicht Geduld.