Neu · 16.265 Aktien werden täglich neu bewertet. Der Score aktualisiert sich automatisch.
Strategie-Profil

Defensiv: Low Volatility – Backtest & Top-Aktien 2026

Langweilig schlägt spektakulär: Schwankungsarme Aktien lieferten historisch risikoadjustiert mehr Rendite. Dieses Screening findet sie automatisch.

Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.

✓ Täglich aktualisiert✓ Regelbasiert: keine Black-Box✓ Frei anpassbar
Gesamtrendite im BacktestØ +7.6 % p.a.
+108.4 %

MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %

Start: Strategie 100Q2 2016: Strategie 100Q3 2016: Strategie 106Q4 2016: Strategie 107Q1 2017: Strategie 115Q2 2017: Strategie 112Q3 2017: Strategie 108Q4 2017: Strategie 112Q1 2018: Strategie 106Q2 2018: Strategie 113Q3 2018: Strategie 123Q4 2018: Strategie 120Q1 2019: Strategie 137Q2 2019: Strategie 144Q3 2019: Strategie 153Q4 2019: Strategie 156Q1 2020: Strategie 130Q2 2020: Strategie 141Q3 2020: Strategie 145Q4 2020: Strategie 141Q1 2021: Strategie 148Q2 2021: Strategie 149Q3 2021: Strategie 154Q4 2021: Strategie 169Q1 2022: Strategie 171Q2 2022: Strategie 166Q3 2022: Strategie 163Q4 2022: Strategie 164Q1 2023: Strategie 168Q2 2023: Strategie 174Q3 2023: Strategie 170Q4 2023: Strategie 172Q1 2024: Strategie 192Q2 2024: Strategie 186Q3 2024: Strategie 194Q4 2024: Strategie 193Q1 2025: Strategie 199Q2 2025: Strategie 190Q3 2025: Strategie 188Q4 2025: Strategie 191Q1 2026: Strategie 205Q2 2026: Strategie 20881150220290359StartQ1 2021Q1 2026Q2 2026StrategieBenchmark (MSCI World)

Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

+7,6 %Rendite p.a. (Backtest)
-5,4 %vs. MSCI World p.a.
16.265Aktien analysiert
SmallMidLargeCap-Klassen
Wie das Profil heute dasteht

Wie das Profil heute aussieht

Datenstand 30.09.2026
1.298Hohe
5.956Mittlere
9.011Geringe
Einstufung im Universum
Hohe 8 %Mittlere 37 %Geringe 55 %
Verteilung der Scores im Markt
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
+5
+6
+7
Score-Verteilung als Datentabelle
ScoreAnzahl Aktien
-31.495
-22.752
-12.400
02.364
+12.263
+22.355
+31.338
+4428
+5519
+6305
+746
Länder der Treffer mit hoher Übereinstimmung
JP 25%GB 10%TH 10%SE 10%TW 10%Übrige 35%
Wie aus Regeln ein Score wird

So funktioniert die Bewertung

Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.

01
Regeln

Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.

02
Punkte & Gewichtung

Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.

03
Score & Einstufung

Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.

Geringe Übereinstimmung
< 1 Punkte
Mittlere Übereinstimmung
1 – 3 Punkte
Hohe Übereinstimmung
≥ 4 Punkte

Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Woran die Strategie eine Aktie misst

Was steckt hinter dieser Strategie?

Profil einer Aktie mit hoher Übereinstimmung
50 %100 %Hohe Übereinstimmung · Profitabilität: 50 %Hohe Übereinstimmung · Qualität: 100 %Hohe Übereinstimmung · Bilanz & Risiko: 50 %Marktdurchschnitt · Profitabilität: 32 %Marktdurchschnitt · Qualität: 18 %Marktdurchschnitt · Bilanz & Risiko: 33 %ProfitabilitätQualitätBilanz & RisikoHohe ÜbereinstimmungMarktdurchschnitt
Hohe ÜbereinstimmungMarktdurchschnitt
01
Wie stark schwankt die Aktie?

Die annualisierte 1-Jahres-Volatilität misst die Schwankungsbreite: unter 20 % deutlich defensiv (+4), über 40 % hochvolatil (−2).

02
Hält die Bilanz Krisen aus?

Eine Eigenkapitalquote über 40 % gibt den Puffer, den defensive Anleger suchen.

03
Zahlt es verlässlich aus?

Eine seit mindestens fünf Jahren nicht gesenkte Dividende belegt planbare Cashflows.

04
Verdient es stabil Geld?

Eigenkapitalrendite über 10 % bei positivem Gewinn; ein Verlustjahr kostet einen Punkt.

Auszug aus dem Regelprofil

Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.

4 von 7 Regeln
Gruppe:ODER
+4 Pkt
Volatilität (1 Jahr)istkleiner als20
Mindestens eine dieser Bedingungen muss zutreffen
Gruppe:ODER
+1 Pkt
Mindestens eine dieser Bedingungen muss zutreffen
Gruppe:ODER
−2 Pkt
Volatilität (1 Jahr)istgrößer als40
Mindestens eine dieser Bedingungen muss zutreffen
Eigenkapitalquoteistgrößer als40+1 Pkt
+ 3 weitere Regeln im Profil

Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.

Alle Regeln ansehen & kopieren
Was die Rückrechnung zeigt, und was nicht

Wie hat sich das Profil geschlagen?

Strategie: +108.4%Benchmark (MSCI World): +240.1%
Start: Strategie 100Q2 2016: Strategie 100Q3 2016: Strategie 106Q4 2016: Strategie 107Q1 2017: Strategie 115Q2 2017: Strategie 112Q3 2017: Strategie 108Q4 2017: Strategie 112Q1 2018: Strategie 106Q2 2018: Strategie 113Q3 2018: Strategie 123Q4 2018: Strategie 120Q1 2019: Strategie 137Q2 2019: Strategie 144Q3 2019: Strategie 153Q4 2019: Strategie 156Q1 2020: Strategie 130Q2 2020: Strategie 141Q3 2020: Strategie 145Q4 2020: Strategie 141Q1 2021: Strategie 148Q2 2021: Strategie 149Q3 2021: Strategie 154Q4 2021: Strategie 169Q1 2022: Strategie 171Q2 2022: Strategie 166Q3 2022: Strategie 163Q4 2022: Strategie 164Q1 2023: Strategie 168Q2 2023: Strategie 174Q3 2023: Strategie 170Q4 2023: Strategie 172Q1 2024: Strategie 192Q2 2024: Strategie 186Q3 2024: Strategie 194Q4 2024: Strategie 193Q1 2025: Strategie 199Q2 2025: Strategie 190Q3 2025: Strategie 188Q4 2025: Strategie 191Q1 2026: Strategie 205Q2 2026: Strategie 20881150220290359StartQ2 2017Q3 2018Q4 2019Q1 2021Q2 2022Q3 2023Q4 2024Q1 2026Q2 2026StrategieBenchmark (MSCI World)

Im Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +108.4%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.

+7.6%Rendite p.a.
+13.0%Benchmark p.a.
-16.4%Größter Rückgang
+0.71Sharpe Ratio

Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.

Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.

Zu welcher Arbeitsweise das Profil passt

Für wen ist diese Strategie?

Für sicherheitsorientierte Anleger, Ruheständler und alle, die Marktphasen mit hohen Drawdowns schlecht aushalten. Die Strategie tauscht bewusst Kurschancen gegen Stabilität: in starken Bullenmärkten läuft sie dem Markt typischerweise hinterher.

Strategie übernehmen, anpassen & beobachten
Was vor dem Start meist gefragt wird

Häufige Fragen

Warum sollten schwankungsarme Aktien besser abschneiden?
Risikoadjustiert taten sie es historisch: die Low-Volatility-Anomalie. Erklärungsansätze: Anleger überzahlen systematisch spektakuläre Story-Aktien, und defensive Titel verlieren in Krisen weniger, wodurch der Zinseszins ungestörter arbeiten kann.
Warum ist die Volatilität jetzt wichtiger als das Beta?
Weil die annualisierte 1-Jahres-Volatilität näher an der Methodik der S&P/MSCI-Minimum-Volatility-Indizes liegt: Sie misst die reine Schwankungsbreite, während das Beta die Kobewegung mit dem Markt misst. Seit der Originaltreue-Runde ist Beta nur noch ein Fallback, wenn die Kurshistorie für eine Volatilitätsberechnung zu kurz ist; fehlen beide Werte, bleibt die Einstufung neutral statt eine Schwankung zu unterstellen.
Ist das eine Handlungsempfehlung?
Nein. StockScorer liefert ausschließlich automatisierte, regelbasierte Einordnungen zur Information. Die Darstellung ersetzt keine individuelle Anlageberatung und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
Kann ich die Beta-Schwellen anpassen?
Ja. Nach kostenloser Registrierung lässt sich das Profil kopieren und im Regel-Editor verändern: Beta-Grenzen, Qualitäts-Checks und Punktwerte sind frei konfigurierbar.

Methode & Kriterien

Die Low-Volatility-Anomalie ist eine der am besten belegten Kapitalmarkt-Beobachtungen: Aktien mit niedriger Schwankung lieferten über Jahrzehnte höhere risikoadjustierte Renditen als hochvolatile Titel, das Gegenteil dessen, was die klassische Theorie (mehr Risiko = mehr Rendite) erwarten ließe. Eine gängige Erklärung: Anleger überzahlen systematisch Lotterie-Aktien mit Kurspotenzial und meiden das Langweilige. Diese Strategie kehrt das um: Kern-Kriterium ist seit der Originaltreue-Runde die annualisierte 252-Tage-Volatilität, wie sie auch die Minimum-Volatility-Indizes von S&P und MSCI nutzen, nicht mehr das Beta. Beta dient nur noch als Ersatz, wenn die Kurshistorie für eine Volatilitätsberechnung zu kurz ist. Flankiert wird das von defensiver Eigenkapitalquote, einer seit Jahren nicht gesenkten Dividende und stabiler Profitabilität, allerdings als Eigenkonstruktion ohne direktes Vorbild in einem Low-Volatility-Index: Die Fundamentalregeln sind von der Idee defensiver Qualität inspiriert, nicht Teil der Original-Methodik.

Wie funktioniert das Low-Volatility-Screening?

Die annualisierte 1-Jahres-Volatilität ist der Kern: unter 20 % (die Aktie schwankt deutlich weniger als der Markt) gibt +4 Punkte, 20 bis 28 % noch +1. Über 40 % kostet 2 Punkte: hier ist die Vola-Hürde eindeutig gerissen. Fehlt die Kurshistorie für eine Volatilitätsberechnung, springt ersatzweise das Beta ein (unter 0,8 bzw. über 1,3 mit denselben Punktwerten); fehlen beide Werte, bleibt die Einstufung neutral, denn nicht bewertbar ist kein Risiko-Befund.

Drei weitere Checks ergänzen das Bild, sind aber eine Eigenkonstruktion ohne Vorbild in einem echten Low-Volatility-Index: Eigenkapitalquote über 40 % (+1), Dividende seit mindestens fünf Jahren nicht gesenkt (+1) und stabile Profitabilität: Eigenkapitalrendite über 10 % bei positivem Nettogewinn (+1); ein Verlustjahr kostet einen Punkt. Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 4 Punkten für alle Größenklassen und ist seit der Originaltreue-Runde nur noch über die Vola-Hürde erreichbar: Ein niedriges Beta allein (ohne Volatilitätsdaten) reicht mit +2 nicht mehr aus, die Fundamentalregeln allein erst recht nicht.

Die Kriterien im Überblick

Vola 1J < 20 % (oder ersatzweise Beta < 0,8): deutlich schwankungsärmer als der Markt (+4). Vola 1J 20 – 28 % (oder Beta 0,8 – 1,0): moderat defensiv (+1). Vola 1J > 40 % (oder Beta > 1,3): hochvolatil (−2).

Eigenkapitalquote > 40 %: defensive Bilanz (+1).

Dividende ≥ 5 Jahre nicht gesenkt: verlässliche Ausschüttung (+1).

ROE > 10 % bei positivem Gewinn: stabile Profitabilität (+1). Nettogewinn negativ: Verlustjahr (−1).

Stärken, Grenzen und Abweichungen vom Original

Die Stärke liegt im Drawdown-Verhalten: Defensive Portfolios verlieren in Korrekturen typischerweise deutlich weniger und müssen anschließend weniger aufholen. Das ist die mathematische Quelle der Anomalie: Wer 20 % verliert, braucht 25 % Erholung; wer 40 % verliert, braucht 67 %.

Originaltreue seit dem 23.08.2026: Die annualisierte 252-Tage-Volatilität ersetzt das Beta als Kern-Kennzahl, näher an der Methodik der S&P/MSCI-Minimum-Volatility-Indizes; Beta bleibt nur Fallback bei fehlender Kurshistorie. Die BUY-Schwelle ist so gefasst, dass sie nur über die Vola-Hürde selbst erreichbar ist, nicht mehr über die Fundamentalregeln allein.

Die drei Fundamentalregeln (Bilanz, Dividende, Profitabilität) sind ausdrücklich eine Eigenkonstruktion von StockScorer, inspiriert von der Idee defensiver Qualität, nicht Teil eines Low-Volatility-Index. In starken Bullenmärkten bleibt die Strategie zurück, das ist kein Fehler, sondern der Preis der Stabilität. Im Backtest sind die Vola-, Beta- und Dividenden-Streak-Regeln je nach historischer Datenlage nur teilweise bewertbar; die Regelabdeckungs-Anzeige weist das transparent aus.

Für wen ist diese Strategie gedacht?

Für Anleger, denen der maximale Drawdown wichtiger ist als das letzte Prozent Rendite, als defensiver Kern eines Depots oder als Beimischung zur Beruhigung offensiver Strategien.