Langweilig schlägt spektakulär: Schwankungsarme Aktien lieferten historisch risikoadjustiert mehr Rendite. Dieses Screening findet sie automatisch.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -3 | 1.495 |
| -2 | 2.752 |
| -1 | 2.400 |
| 0 | 2.364 |
| +1 | 2.263 |
| +2 | 2.355 |
| +3 | 1.338 |
| +4 | 428 |
| +5 | 519 |
| +6 | 305 |
| +7 | 46 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Die annualisierte 1-Jahres-Volatilität misst die Schwankungsbreite: unter 20 % deutlich defensiv (+4), über 40 % hochvolatil (−2).
Eine Eigenkapitalquote über 40 % gibt den Puffer, den defensive Anleger suchen.
Eine seit mindestens fünf Jahren nicht gesenkte Dividende belegt planbare Cashflows.
Eigenkapitalrendite über 10 % bei positivem Gewinn; ein Verlustjahr kostet einen Punkt.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +108.4%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für sicherheitsorientierte Anleger, Ruheständler und alle, die Marktphasen mit hohen Drawdowns schlecht aushalten. Die Strategie tauscht bewusst Kurschancen gegen Stabilität: in starken Bullenmärkten läuft sie dem Markt typischerweise hinterher.
Die Low-Volatility-Anomalie ist eine der am besten belegten Kapitalmarkt-Beobachtungen: Aktien mit niedriger Schwankung lieferten über Jahrzehnte höhere risikoadjustierte Renditen als hochvolatile Titel, das Gegenteil dessen, was die klassische Theorie (mehr Risiko = mehr Rendite) erwarten ließe. Eine gängige Erklärung: Anleger überzahlen systematisch Lotterie-Aktien mit Kurspotenzial und meiden das Langweilige. Diese Strategie kehrt das um: Kern-Kriterium ist seit der Originaltreue-Runde die annualisierte 252-Tage-Volatilität, wie sie auch die Minimum-Volatility-Indizes von S&P und MSCI nutzen, nicht mehr das Beta. Beta dient nur noch als Ersatz, wenn die Kurshistorie für eine Volatilitätsberechnung zu kurz ist. Flankiert wird das von defensiver Eigenkapitalquote, einer seit Jahren nicht gesenkten Dividende und stabiler Profitabilität, allerdings als Eigenkonstruktion ohne direktes Vorbild in einem Low-Volatility-Index: Die Fundamentalregeln sind von der Idee defensiver Qualität inspiriert, nicht Teil der Original-Methodik.
Die annualisierte 1-Jahres-Volatilität ist der Kern: unter 20 % (die Aktie schwankt deutlich weniger als der Markt) gibt +4 Punkte, 20 bis 28 % noch +1. Über 40 % kostet 2 Punkte: hier ist die Vola-Hürde eindeutig gerissen. Fehlt die Kurshistorie für eine Volatilitätsberechnung, springt ersatzweise das Beta ein (unter 0,8 bzw. über 1,3 mit denselben Punktwerten); fehlen beide Werte, bleibt die Einstufung neutral, denn nicht bewertbar ist kein Risiko-Befund.
Drei weitere Checks ergänzen das Bild, sind aber eine Eigenkonstruktion ohne Vorbild in einem echten Low-Volatility-Index: Eigenkapitalquote über 40 % (+1), Dividende seit mindestens fünf Jahren nicht gesenkt (+1) und stabile Profitabilität: Eigenkapitalrendite über 10 % bei positivem Nettogewinn (+1); ein Verlustjahr kostet einen Punkt. Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 4 Punkten für alle Größenklassen und ist seit der Originaltreue-Runde nur noch über die Vola-Hürde erreichbar: Ein niedriges Beta allein (ohne Volatilitätsdaten) reicht mit +2 nicht mehr aus, die Fundamentalregeln allein erst recht nicht.
Vola 1J < 20 % (oder ersatzweise Beta < 0,8): deutlich schwankungsärmer als der Markt (+4). Vola 1J 20 – 28 % (oder Beta 0,8 – 1,0): moderat defensiv (+1). Vola 1J > 40 % (oder Beta > 1,3): hochvolatil (−2).
Eigenkapitalquote > 40 %: defensive Bilanz (+1).
Dividende ≥ 5 Jahre nicht gesenkt: verlässliche Ausschüttung (+1).
ROE > 10 % bei positivem Gewinn: stabile Profitabilität (+1). Nettogewinn negativ: Verlustjahr (−1).
Die Stärke liegt im Drawdown-Verhalten: Defensive Portfolios verlieren in Korrekturen typischerweise deutlich weniger und müssen anschließend weniger aufholen. Das ist die mathematische Quelle der Anomalie: Wer 20 % verliert, braucht 25 % Erholung; wer 40 % verliert, braucht 67 %.
Originaltreue seit dem 23.08.2026: Die annualisierte 252-Tage-Volatilität ersetzt das Beta als Kern-Kennzahl, näher an der Methodik der S&P/MSCI-Minimum-Volatility-Indizes; Beta bleibt nur Fallback bei fehlender Kurshistorie. Die BUY-Schwelle ist so gefasst, dass sie nur über die Vola-Hürde selbst erreichbar ist, nicht mehr über die Fundamentalregeln allein.
Die drei Fundamentalregeln (Bilanz, Dividende, Profitabilität) sind ausdrücklich eine Eigenkonstruktion von StockScorer, inspiriert von der Idee defensiver Qualität, nicht Teil eines Low-Volatility-Index. In starken Bullenmärkten bleibt die Strategie zurück, das ist kein Fehler, sondern der Preis der Stabilität. Im Backtest sind die Vola-, Beta- und Dividenden-Streak-Regeln je nach historischer Datenlage nur teilweise bewertbar; die Regelabdeckungs-Anzeige weist das transparent aus.
Für Anleger, denen der maximale Drawdown wichtiger ist als das letzte Prozent Rendite, als defensiver Kern eines Depots oder als Beimischung zur Beruhigung offensiver Strategien.