Nicht das schnellste Wachstum gewinnt, sondern das stetigste zum fairen Preis: GARP meidet Deep-Value-Risiken und Bewertungsblasen zugleich.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -2 | 4.169 |
| -1 | 2.227 |
| 0 | 3.702 |
| +1 | 2.255 |
| +2 | 1.729 |
| +3 | 1.237 |
| +4 | 663 |
| +5 | 283 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Schwellen variieren nach Größenklasse.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
10 bis 25 % pro Jahr über fünf Jahre: das Stabilitäts-Band bringt die höchste Einzelwertung (+2).
Das aktuelle KGV wird gegen den eigenen 5-Jahres-Durchschnitt gestellt, nicht gegen den Markt.
Eine Eigenkapitalrendite über 15 % stellt sicher, dass das Wachstum profitabel erwirtschaftet wird.
PEG zwischen 0 und 1,2, ohne Untergrenze; darüber wird Wachstum zu teuer.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +278.4%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für langfristige Anleger, die den Kompromiss suchen: mehr Dynamik als klassische Dividendenwerte, weniger Risiko als Hyper-Growth. GARP-Aktien sind selten spektakulär. Genau das ist die Idee.
GARP (Growth at a Reasonable Price) ist der Mittelweg zwischen den Extremen: Deep Value setzt auf niedrige Preise und riskiert strukturell kranke Unternehmen; Pure Growth setzt auf Dynamik und riskiert Bewertungsblasen. Das ausgewogene GARP-Modell verlangt beides in Maßen: ein stetiges Gewinnwachstum von 10 bis 25 % pro Jahr (schnell genug für echten Zinseszinseffekt, langsam genug, um nachhaltig zu sein), ein KGV unter dem eigenen 5-Jahres-Durchschnitt und ein PEG im fairen Fenster. Extrem niedrige PEGs werden bewusst nicht belohnt: Sie deuten oft auf zyklische Gewinnspitzen hin, deren Wachstum sich nicht wiederholt.
Vier Bausteine bilden den Score: Ein Gewinnwachstum von 10 bis 25 % pro Jahr (5-Jahres-CAGR) bringt +2. Das Stabilitäts-Band ist bewusst die höchste Einzelwertung. Ein aktuelles KGV unter dem eigenen 5-Jahres-Durchschnitt bringt +1, eine Eigenkapitalrendite über 15 % ebenfalls +1, ein PEG zwischen 0,5 und 1,2 einen weiteren Punkt.
Auf der Abzugsseite: Rückläufiges oder instabiles Gewinnwachstum (negativer 5-Jahres-Trend, fehlende Historie oder ein jüngst gefallener Gewinn) kostet einen Punkt, ein PEG über 2 (oder ohne sinnvollen Wert) ebenfalls. Die obere Schwelle liegt bei 3 Punkten für Large Caps und 4 für Mid und Small Caps.
Historische Bewertung: aktuelles KGV unter dem eigenen 5-Jahres-Durchschnitt (+1).
Gewinnstabilität: 5-Jahres-CAGR zwischen 10 und 25 % (+2); negativer Trend, fehlende Historie oder jüngst rückläufiger Gewinn (−1).
Rentabilität: Eigenkapitalrendite über 15 % (+1).
Bewertung: PEG 0 – 1,2, ohne Untergrenze (+1); PEG über 2, negativ oder fehlend (−1).
Der Unterschied zur PEG-Strategie liegt im Umgang mit Extremen: Ein PEG von 0,3 bekommt dort einen Bonus für extreme Unterbewertung, hier zählt es unspezifisch zum gesamten Fenster 0 bis 1,2. Seit der Originaltreue-Runde (23.08.2026) hat das PEG-Fenster keinen Boden mehr (zuvor 0,5 bis 1,2): Auch sehr niedrige PEGs punkten hier, das Sicherheitsnetz gegen Zykliker-Fallen bleibt ga-03 (Abzug bei rückläufigem jüngstem Gewinn), nicht ein PEG-Mindestwert.
Absurd niedrige PEGs entstehen häufig bei Rohstoff- und Zyklikerwerten am Ende eines Boomzyklus, wenn das scheinbar hohe Wachstum kurz vor dem Kippen steht. Dokumentierte Abweichung: Das Original-Kriterium „EPS-Wachstum in jedem einzelnen Jahr zwischen 10 und 25 %“ ist mit Jahresdaten nicht direkt abbildbar. StockScorer nutzt das 5-Jahres-CAGR-Band und ergänzt einen Abzug, wenn der jüngste Jahresgewinn rückläufig war: zusammen eine gute Näherung an „stetig statt sprunghaft“.
Für geduldige Qualitätsanleger, die Wachstum wollen, ohne für Hoffnungswerte zu zahlen, als Kernstrategie fürs langfristige Depot.