Ein KGV von 25 kann günstig sein, wenn der Gewinn um 30 % wächst. Das PEG-Verhältnis macht Wachstumsaktien vergleichbar, automatisiert über den gesamten Markt.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -3 | 1.472 |
| -2 | 2.791 |
| -1 | 5.651 |
| 0 | 1.767 |
| +1 | 944 |
| +2 | 863 |
| +3 | 1.218 |
| +4 | 1.297 |
| +5 | 262 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Das PEGY-Verhältnis (KGV / (Wachstum + Dividendenrendite)) staffelt von +3 (unter 0,5) bis −2 (über 2,0).
Ein Verschuldungsgrad unter 0,33 (ein Drittel) stellt sicher, dass das Wachstum nicht auf Pump finanziert ist.
Wachsen die Lagerbestände langsamer als der Umsatz, zieht die Nachfrage: der Frühindikator gibt einen Punkt.
Lager, das deutlich schneller wächst als der Umsatz, kündigt Rabattschlachten an und kostet einen Punkt.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +392.4%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für wachstumsorientierte Anleger mit Bewertungsdisziplin: Wer Wachstum will, aber nicht jeden Preis zahlt, findet im PEGY den passenden Maßstab, verständlich, vergleichbar und über Branchen hinweg anwendbar. Lynch bevorzugt kleinere Wachstumswerte („small companies have big moves“), StockScorer bildet das über einen Vorrang für Small Caps ab.
Die PEG-Strategie folgt dem Prinzip, das Peter Lynch als Manager des Magellan Fund geprägt hat: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis allein sagt nichts, solange man es nicht ins Verhältnis zum Gewinnwachstum setzt. Lynch selbst nutzt dafür das PEGY: das KGV geteilt durch Wachstum PLUS Dividendenrendite, denn eine Dividende ist für ihn Teil der Gesamtrendite. Ein PEGY von 1,0 gilt als fair; darunter beginnt die Unterbewertung, ab 1,0 stuft Lynch selbst bereits als „poor“ ein, ohne extra Bonuspunkte. Ein Wachstum über 50 % pro Jahr gilt bei Lynch als nicht nachhaltig und ist ausgeschlossen. Flankiert wird der Kern von zwei weiteren Lynch-typischen Checks: einer konservativen Bilanz (Verschuldungsgrad unter einem Drittel) und dem oft übersehenen Lagerbestands-Frühindikator. Wenn sich Vorräte schneller anhäufen als Umsätze wachsen, drohen Rabattaktionen und Margeneinbrüche, lange bevor sie in der Gewinnrechnung sichtbar werden.
Ein Knockout-Gate schließt zunächst Wachstum über 50 % pro Jahr aus: Lynch hält so hohes Wachstum für nicht nachhaltig. Danach wird das PEGY-Verhältnis (KGV geteilt durch erwartetes Gewinnwachstum PLUS Dividendenrendite) in Stufen übersetzt: unter 0,5 gilt als extreme Unterbewertung (+3), 0,5 bis 1,0 als ideales GARP-Fenster (+2). Ab 2,0 (oder wenn kein sinnvolles PEGY existiert, weil Gewinn oder Wachstum negativ sind) gibt es −2: Das Wachstum ist dann überteuert eingepreist oder die These trägt nicht. Das Fenster 1,0 bis 2,0 bringt bewusst keine Punkte, Lynch selbst stuft ein PEG ab 1,0 bereits als „poor“ ein.
Dazu kommen zwei Qualitäts-Checks: Ein Verschuldungsgrad unter 0,33 (ein Drittel, Lynchs eigene Schwelle) bringt +1. Wachsen die Lagerbestände langsamer als der Umsatz, gibt es +1; wachsen sie mehr als 10 Prozentpunkte schneller, kostet das einen Punkt. Bei Finanzwerten sind Bilanz- und Lagerregeln nicht anwendbar und bleiben neutral. Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 4 Punkten für alle Größenklassen, mit Vorrang für Small Caps.
Wachstums-Gate (Knockout): Gewinnwachstum bis 50 % p.a., darüber gilt es als nicht nachhaltig.
PEGY 0 – 0,5: extreme Unterbewertung im Verhältnis zum Wachstum (+3). PEGY 0,5 – 1,0: ideales Fenster (+2). PEGY über 2, negativ oder fehlend: überteuert (−2). PEGY 1,0 – 2,0: fair, ohne Bonuspunkt.
Verschuldungsgrad unter 0,33: konservative Bilanz (+1, bei Finanzwerten neutral).
Lagerbestände: Wachstum unter dem Umsatzwachstum (+1); mehr als 10 Prozentpunkte darüber (−1), der Ladenhüter-Frühindikator (bei Finanzwerten neutral).
Die Stärke des PEGY: Es macht Wachstumsaktien über Branchen und Bewertungsniveaus hinweg vergleichbar, und die Dividendenrendite im Nenner erfasst die Gesamtrendite, wie Lynch sie versteht. Die Schwäche: Es hängt an der Qualität der Wachstumsschätzung. Bei Zyklikern am Gewinnpeak wirkt das PEGY trügerisch niedrig, weil das hohe Wachstum nicht nachhaltig ist. Die Schwester-Strategie GARP Ausgewogen adressiert genau diesen Fall, indem sie extrem niedrige PEGs bewusst nicht belohnt.
Originaltreue seit dem 23.08.2026: Das Kriterium nutzt jetzt PEGY statt des reinen PEG (Lynchs eigene Definition inklusive Dividendenrendite), das Wachstums-Gate über 50 % ist neu, der Verschuldungsgrad-Schwellenwert liegt jetzt bei einem Drittel statt 0,4, und das Fenster 1,0–1,5 bringt keinen Bonus mehr, weil Lynch selbst schon ab 1,0 „poor“ sagt. „Deutlich schneller wachsendes Lager“ ist weiterhin als mehr als 10 Prozentpunkte über dem Umsatzwachstum konkretisiert. Unternehmen ohne Lagerbestände (Software, Dienstleister) sowie Finanzwerte bleiben bei beiden Lagerregeln und der Bilanzregel neutral. Im Backtest stammt das PEGY aus den historischen Jahres-Kennzahlen des Datenanbieters.
Für Anleger, die Wachstumsunternehmen systematisch nach dem Preis-Wachstums-Verhältnis filtern wollen: als Kernstrategie oder als Bewertungs-Check über einer Growth-Watchlist.