Zwei unkorrelierte Faktoren in einem Score: Ein Bewertungs-Komposit findet die günstigen Aktien, das Momentum zeigt, wann der Markt sie zu entdecken beginnt.
Speichere die Strategie und StockScorer prüft ihre Regeln täglich für dich. Du erhältst einen Hinweis, sobald eine Aktie die obere oder untere Score-Schwelle über- oder unterschreitet.
MSCI World im selben Zeitraum: +240.1 %
Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
| Score | Anzahl Aktien |
|---|---|
| -4 | 411 |
| -3 | 537 |
| -2 | 1.184 |
| -1 | 1.052 |
| 0 | 1.808 |
| +1 | 3.007 |
| +2 | 2.816 |
| +3 | 2.228 |
| +4 | 1.596 |
| +5 | 1.087 |
| +6 | 452 |
| +7 | 87 |
Jede Aktie durchläuft dieselben, offengelegten Regeln. Aus den Punkten entsteht ein Score, nachvollziehbar bis zur einzelnen Regel.
Jede Regel prüft eine Kennzahl gegen eine Schwelle, etwa ROE über 15 %.
Du legst pro Regel fest, wie stark sie zählt: von +1 bis +3 oder −1 bis −3.
Die Summe ergibt den Score. Daraus drei Klassen: hohe, mittlere, geringe Übereinstimmung.
Die Begriffe beschreiben nur die Übereinstimmung mit den Kriterien, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Sechs Kennzahlen (KGV, KBV, EV/Sales, FCF-Rendite, EV/EBITDA, Ausschüttung) geben je einen Punkt.
Die absolute 6-Monats-Kursentwicklung liefert einen kleinen Zuschlag als Timing-Signal, ohne den Value-Filter zu überstimmen.
Ein intakter Abwärtstrend über 10 % in sechs Monaten kostet einen Punkt: billig und weiter fallend ist die klassische Falle.
Wer bei KGV, KBV und EV/EBITDA gleichzeitig teuer ist, bekommt einen harten Abzug.
Genau diese Regeln laufen täglich über jede Aktie.
Nach kostenloser Anmeldung: das vollständige Profil im Regel-Editor kopieren, Schwellen anpassen und als eigenes Startprofil speichern.
Alle Regeln ansehen & kopierenIm Backtest ergibt sich eine Gesamtrendite von +284.8%. Der MSCI World kommt im selben Zeitraum auf +240.1%.
Survivorship-frei ab 30. Juni 2015: Die Index-Zusammensetzung wird Point-in-Time berücksichtigt.
Zurückliegender Zeitraum, quartalsweise Neugewichtung, ohne Steuern und Gebühren. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
Nach mechanischer Anwendung der Regeln, kein gefilterter Bestenlisten-Effekt: Titel mit hoher Übereinstimmung können genauso fallen wie jede andere Aktie.
Für systematische Anleger, die Value-Prämien ernten wollen, ohne jahrelang auf die Neubewertung zu warten. Der Momentum-Trigger bedeutet mehr Umschichtungen als bei reinen Value-Strategien; wer selten ins Depot schauen will, ist bei den klassischen Bewertungsstrategien besser aufgehoben.
Einzelne Bewertungskennzahlen führen in die Irre: Ein niedriges KGV kann ein zyklischer Gewinnpeak sein, ein niedriges KBV ein Abschreibungskandidat. James O'Shaughnessy zeigte empirisch, dass ein Komposit aus mehreren Kennzahlen („Value Composite“) verlässlicher ist als jede Einzelgröße, und dass die Kopplung an ein stures Preis-Momentum die klassische Value-Falle entschärft: Ausgewählt wird nicht das Billigste, sondern das Billige, das der Markt gerade zu korrigieren beginnt. Im Original ist Value dabei der Filter (nur das günstigste Dezil wird betrachtet) und Momentum die Reihung darin. StockScorer bildet den Value-Komposit mit sechs Bewertungs-Punkten ab; die absolute 6-Monats-Kursentwicklung, wie im Original, wirkt seit der Originaltreue-Runde nur noch als kleiner ±1-Zuschlag und Tiebreaker, damit Momentum den Value-Filter nicht ersetzen kann.
Der Value-Komposit vergibt je einen Punkt für: KGV unter 12, KBV unter 1,5, EV/Sales unter 1,2, FCF-Rendite über 6,7 % (entspricht einem Preis unter dem 15-Fachen des freien Cashflows), EV/EBITDA unter 8 und einen Shareholder Yield (Dividende plus Netto-Aktienrückkäufe) über 2,5 %. Wer bei KGV, KBV und EV/EBITDA gleichzeitig teuer oder ohne Wert ist, bekommt −3: die teuerste Ecke des Marktes.
Das Momentum liefert nur noch das Timing, nicht die Auswahl: Eine absolute 6-Monats-Kursentwicklung über +10 % bringt +1 Punkt, ein intakter Abwärtstrend unter −10 % kostet 1 Punkt. Die obere Schwelle liegt einheitlich bei 5 Punkten für alle Größenklassen: mindestens vier Value-Treffer plus positives Momentum, oder alle sechs Value-Treffer allein.
Value-Komposit (je +1): KGV 0–12, KBV 0–1,5, EV/Sales 0–1,2, FCF-Rendite > 6,7 %, EV/EBITDA 0–8, Shareholder Yield > 2,5 %.
Breiter Teuer-Abzug (−3): KGV über 25, KBV über 3 und EV/EBITDA über 15 gleichzeitig; fehlende Werte zählen zur teuren Seite.
Momentum (absolute 6-Monats-Kursentwicklung, wie im Original): über +10 % (+1), unter −10 % (−1). Zusätzlich Tiebreaker bei gleichem Score.
Das Original („Trending Value“) rankt das Universum zweistufig in Perzentilen: erst der Value Composite aus sechs Kennzahlen als Filter auf das günstigste Dezil, dann das Momentum als Reihung INNERHALB dieses Dezils. StockScorer übersetzt den Value-Rang in absolute Schwellen: je Kennzahl ein binärer Günstig-Punkt. Drei Kennzahlen werden durch nahe Verwandte ersetzt: EV/Sales statt Kurs/Umsatz, FCF-Rendite statt Kurs/FCF.
Originaltreue seit dem 23.08.2026: Das Momentum ist jetzt bewusst schwach gewichtet (nur noch ±1 statt einer eigenen +5/+3/−2-Staffel) und nutzt wie im Original die absolute 6-Monats-Kursentwicklung statt der Relativstärke zum Markt, damit es den Value-Filter nicht überstimmen kann, genau wie im Original, wo Value zuerst filtert und Momentum erst danach reiht. Der Shareholder Yield (Dividende plus Netto-Rückkäufe) ersetzt die frühere reine Dividendenrendite und kommt damit näher an O'Shaughnessys eigenes Kriterium heran.
Der hohe Anteil binärer Einzelkriterien macht das Ergebnis transparent nachvollziehbar, kann aber in extremen Marktphasen mehr oder weniger Treffer liefern als ein echtes Perzentil-Ranking über das gesamte Universum.
Für regelbasierte Anleger, die den Value-Faktor mit einem Trendfilter kombinieren wollen und bereit sind, dem System auch bei häufigeren Signalwechseln zu folgen.